17.03.2016, 11:45 Uhr

Klares Bekenntnis zum Bargeld

Patrik Fazekas, Josef Laffer, Nikolaus Berlakovich, Melitta und Kurt Putz, Martin Schütz
Bei einer Verteilaktion sensibilisierten BPO NR Niki Berlakovich und Landtagsabgeordneter Patrik Fazekas beim Markt in Markt St. Martin Bürgerinnen und Bürger für das Thema Bargeld. Auf europäischer Ebene gibt es Überlegungen, dass Bargeld abzuschaffen. Der Einsatz der Volkspartei Burgenland gilt dem Recht auf Wahlfreiheit und der Wahrung der Privatsphäre beim Bezahlen.

„Eine Einschränkung der Möglichkeiten mit Bargeld zu bezahlen ebenso wie Bargeldobergrenzen führen in Richtung Totalüberwachung und Bevormundung der Staatsbürger. Das lehnen wir entschieden ab“, formulieren Niki Berlakovich und Patrik Fazekas ein klares Bekenntnis für den Erhalt von Bargeld. Gemeinsam mit Funktionären machten beide im Rahmen einer Verteilaktion in Markt St. Martin auf das Thema aufmerksam und sensibilisierten die Bürger für die Risiken und Folgen der Abschaffung von Bargeld. Wir finden: „Was die Burgenländer in ihrem Geldbörsel haben, geht nur sie etwas an. Daher setzen wir uns dafür ein, dass jeder Burgenländer auch weiterhin zahlen kann wie er möchte, ohne dass der Staat ihm dabei auf die Finger schaut“, bekräftigen Berlakovich und Fazekas.

Vorgeschobene Argumente wie den Kampf gegen Terrorismusfinanzierung und Steuerhinterziehung lassen die beiden Abgeordneten nicht gelten: „Wer illegale Geschäfte machen will, findet Mittel und Wege – mit oder ohne Bargeld. Dafür die Privatsphäre unbescholtener Bürger zu opfern und etwas abzuschaffen, das sich seit Jahrhunderten bewährt hat, kommt nicht in Frage“, sagen Niki Berlakovich und Patrik Fazekas.

Resultierend aus ÖVP-Initiativen in den einzelnen Bundesländern haben sich bereits sieben Landtage – meist einstimmig – für die Beibehaltung des Bargeldes ausgesprochen. Auch die Volkspartei Burgenland hat bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht. „Bei der Abstimmung werden wir sehen, ob Rot-Blau wieder gegen Transparenz stimmt und somit Machtmissbrauch weiterlebt“, schließen Berlakovich und Fazekas.

#vpb
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