26.06.2016, 10:00 Uhr

Sicherheit, Bahn und Arbeitsplätze im Bezirk Oberwart besonders wichtig

LHStv. Johann Tschürtz, LH Hans Niessl und Peter Hajek präsentieren die umfangreiche Befragung

Die Landesregierung präsentierte die Ergebnisse der Süd- und Mittelburgenland-Befragung.

BEZIRK. Die Landesregierung hat 1.500 Personen telefonisch zu Stimmung, Politik und ihrem Lebensbereich im Mittel- und Südburgenland befragt.
„Wir wollten wissen, wie die Menschen die Arbeit in der Landesregierung bewerten. Es ist die Grundlage, die Sorgen der Menschen zu kennen. Denn diese stellen wir in den Mittelpunkt und wollen Antworten darauf geben“, so LH Hans Niessl.
Ein starkes Ergebnis bescheinigten die Befragten der Lebensqualität im Burgenland. Knapp drei Viertel bewerten diese als gut bzw. sehr gut. „Viel besser geht es fast nicht“, kommentiert Peter Hajek, der die Meinungsumfrage durchführte.

Positive Ergebnisse

Großteils zufrieden sind die Befragten mit Vereinsleben, Schulen und der ärtzlichen Versorgung, der Sicherheit und auch mit der Arbeit der burgenländischen Landesregierung. „Man kann erkennen, dass unsere Zusammenarbeit gut für das Land ist“, erklärt LHStv. Johann Tschürtz.
Mit dem Bekanntheitsgrad haben vor allem LR Astrid Eisenkopf und LR Alexander Petschnig zu kämpfen.

Assistenzeinsatz befürwortet

Wesentliche Punkte waren im Bezirk Oberwart das Thema Sicherheit, Bahnverbindung und auch Arbeitsplätze.
Der Neubau des Krankenhauses Oberwart wird von 63 Prozent befürwortet, um eine moderne Gesundheitsversorgung zu gewährleisten.
Auch ein adäquater Bahnanschluss ist für 63 Prozent wichtig, eine Umsetzung der "Grenzbahn" Friedberg-Oberwart-Szombathely ohne EU-Förderungen sollte für 48 Prozent nicht erfolgen. 33 Prozent fordern eine solche, auch ohne entsprechender Fördermittel. Eine Stärkung des Pendlerbusses G1 durch mehr Haltestellen wünschen sich 65 Prozent.
Der Assistenzeinsatz erhöht für 88 Prozent die Sicherheit. 60 Prozent fordern zudem mehr Polizisten in den Gemeinden.
Regionale Lebensmittel bilden für 90 Prozent der Befragten eine Chance für die Schaffung von Arbeitsplätzen. Ohne verstärkten Internet-Breitbandausbau sehen hingegen 60 Prozent Arbeitsplätze im Bezirk gefährdet.

Allgemeiner Bericht
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