13.06.2016, 09:30 Uhr

4 Sieger bei 2 Rennen

„SuperGirodolomiti“-Sieger: Markus Feyerer (Mitte), Daniel Rubisoier (rechts) und Benjamin Schweinester. (Foto: Expa Pictures)

Sowohl bei der 29. Dolomitenradrundfahrt als auch bei der Marathon-Extremvariante „SuperGiroDolomiti“ teilen sich je zwei Athleten den Sieg.

BEZIRK. Rund 1.500 Teilnehmer aus 20 Nationen sorgten bei der 29. Dolomitenradrundfahrt sowie der extremen Marathon-Variante „SuperGiroDolomiti“ in Osttirol für tolle Leistungen.

Weltmeister Gall wie 2015 Dritter

Für Radweltmeister Felix Gall hat es in der Heimat leider nicht zum erhofften Sieg gereicht. Der Juniorenfahrer belegte bei der 29. Dolomitenradrundfahrt, die über 112 Kilometer und 1.870 Höhenmeter führte, wie im Vorjahr den dritten Platz. Den Sieg holten sich der Deutsche Johannes Berndt und der Villacher Mario Kienzl ex aequo. Beide Ausreißer rollten zeitgleich ins Ziel. Die Marathonspezialisten setzten sich bereits in der Anfangsphase vom Rest des Feldes ab und brachten einen Vorsprung von lediglich vier Sekunden auf die Verfolgergruppe um Felix Gall nach Lienz. „Wir haben alles gegeben und hatten schon einen großen Vorsprung. Wenige Kilometer vor dem Ziel kam plötzlich die Verfolgergruppe sehr nahe, aber es ist sich ausgegangen. Mario und ich haben alles gegeben und freuen uns über den geteilten Sieg“, freute sich Johannes Berndt.

„Ich wollte schon um den Sieg mitfahren, aber es ist sich knapp nicht ausgegangen. Trotzdem bin ich voll zufrieden“, so der Osttiroler Felix Gall.
Einen starken Marathon absolvierte auch der ehemalige Österreich Rundfahrtsieger Thomas Rohregger, der mit Galls Gruppe das Ziel erreichte und Zehnter wurde. „Es war sehr, sehr schnell und ich brauche jetzt einige Tage, um mich zu erholen. .“

Beste Dame der 29. Dolomitenradrundfahrt wurde Evelyn Zipper aus dem steirischen Schönberg-Lachtal. Sie siegte mit einer Zeit von 3:13,12 etwas mehr als vier Minuten vor der Lokalmatadorin Magdalena Lamprecht. Dritte wurde Eva Dickl aus Oberdrauburg.

Doppelsieg auch beim „SuperGiroDolomiti“

Die 3. Auflage des Extrem-Marathons „SuperGiroDolomiti“ (211,3km/5.1800hm) war fest in der Hand zweier Bergspezialisten: Der Steirer Markus Feyerer und der Tiroler Daniel Rubisoier setzten sich beim zweiten Anstieg am Plöckenpass nach rund 120 Kilometern ab und erreichten gemeinsam das Ziel am Lienzer Hauptplatz, wo sie nach einer Fahrzeit von 6:46,53 Stunden als Sieger gefeiert wurden. Den dritten Platz holte sich im Sprint der Verfolgergruppe Benjamin Schweinester (amtierender Marathon-Staatsmeister) aus Schwaz in Tirol mit rund fünf Minuten Rückstand.
Bei den Damen setzte sich die Favoritin Nadja Prieling klar durch.

Falsche Wetterprognose kostete Starter

Ganz zum Widerspruch der Wetterprognosen - am Samstag wurden noch widrige Bedingungen mit starkem Regen für den Renntag vorausgesagt - präsentierte sich Osttirol am Sonntag von seiner schönsten Seite. „Diese Falschprognose hat uns mindestens 500 Starter gekostet. Insgesamt hatten wir jetzt 1.500 Teilnehmer bei allen Bewerben“, beschreibt Organisator Franz Theurl. Der TVB-Obmann fügt hinzu: „Nichts destro trotz waren alle Beteiligten sehr zufrieden. Die Athleten haben vor allem die tolle Absicherung der österreichischen und italienischen Exekutive gelobt. Wir hatten auch einen Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Absicherung war absolut weltmeisterlich. Der heutige Marathontag war beste Werbung für die Jubiläumsauflage, die 30. Dolomitenradrundfahrt, am 11. Juni 2017.“
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