10.08.2016, 21:32 Uhr

Nachgefragt

Ich wandte mich an einen Pfarrer
und er erzählte mir viel
von Strafen und Geboten
und der Güte des Herrn.
Ich aber dachte an das Abendrot
und an das Morgenrot.
An das klare Wasser einer Quelle.

Dann wandte ich mich an einen Mönch
und er erzählte mir viel
von der Bedürfnislosigkeit
als einzigen Weg der Zufriedenheit.
Ich aber dachte an den jüngeren.
Das merkte er und schellte mich
und sprach umfassend
vom Leben im Augenblick,
vom Genießen- Können des Moments.
Da war ich schon längst im Gedanken beim älteren

Sohn.
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