29.03.2016, 16:30 Uhr

10.000 Nächtigungen und kein Ende in Sicht

V. l.: Bürgermeister Roland Pichler, Tourismusverband-Vorsitzende Karin Wundsam, Silke Hol (Hotel Managerin der A-Rosa Bella), Peer Koop, Senior Manager for Human Resources and Operation der A-ROSA Flussschiff GmbH; Friedrich Bernhofer, Vorsitzender der WGD Donau Oberösterreich Tourismus GmbH (Foto: TV Engelhartszell)

Donauschifffahrt boomt und lässt Tourismus und Betriebe jubeln. Dabei wurde ein Rekord knapp verfehlt.

ENGELHARTSZELL (ebd). Die Ein- und Ausschiffungen der fünf A-Rosa-Donauschiffe in Engelhartszell haben erfolgreich begonnen und könnten laut der Vorsitzenden des Tourismusverbandes, Karin Wundsam, "der Anfang einer langjährigen Freundschaft werden". Die positive Stimmung ist bereits auch bei den Gewerbebetrieben deutlich zu spüren. "Es sind einerseits die Gäste der A-Rosa, andererseits aber auch die Mitarbeiter auf den Schiffen, welche die zahlreichen Dienstleistungs-angebote des Marktes nutzen", weiß Wundsam. "Auch die Zimmervermieter haben bemerkt, dass die Saison früher begonnen hat als sonst. Denn viele Gäste aus Deutschland reisen mit dem PKW an. Sie kommen eine Nacht früher oder bleiben eine Nacht länger."

Fast 10.000 Nächtigungen
Wie die aktuellen Nächtigungszahlen für 2015 zeigen, ist zwar ein Aufwärtstrend zu erkennen, aber die 10.000er Grenze wurde knapp verfehlt. Die englischsprachigen Schiffsgäste mit Führungen im Großaquarium „Gigant der Donau“, im Wassererlebnis Mini-Donau und im Stift Engelszell, schlugen mit rund 1.000 Gästen aus Australien, Amerika und Kanada zu Buche. Zusätzlich gab es im Stift 116 Führungen für 6.400 deutschsprachige Gäste. Das Wassererlebnis Mini-Donau wurde ebenfalls von rund 6.000 Gästen – insbesondere Schulen und Familien – besucht.

Es kommen noch mehr Schiffe
Steigende Tendenz zeigt sich auch im Bereich Kabinenschifffahrt. Wie der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Donau OÖ., Friedrich Bernhofer, sagt, konnten 2015 entlang der oberösterreichischen Donau rund 1.400 Anlegungen verzeichnet werden. "Alleine durch die A-Rosa-Schiffe wird sich die Frequenz in Engelhartszell um rund 220 Anlegungen im Jahr erhöhen", so Bernhofer. "Das und andere wichtige Gründe bewegen uns zur Planung einer dritten Anlegestelle, die donauabwärts, unterhalb von Engelhartszell II, errichtet werden soll."

Derzeit stehen noch einige Genehmigungen aus. Auf die Gemeinde und den Tourismusverband kommen daher spannende Zeiten zu. Denn jede zusätzliche Anlegung bringt der Gemeinde nicht nur mehr Wertschöpfung, sondern insbesondere in den Bereichen Verkehr und Parkplatzsituation neue Herausforderungen.
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