29.03.2016, 15:11 Uhr

Otelo Spittal: Nun müssen die Ideen nur noch sprießen..

Bürgermeister, Gemeinderäte und weitere Interessierte bei der Eröffnung des Otelos in der Spittaler Brückenstraße

Das Otelo in Spittal wurde offiziell seiner Bestimmung übergeben. Verein muss noch gegründet werden; Räume warten auf Bespielung.

SPITTAL (ven). Nach dem Ausbau von Räumlichkeiten der Stadtgemeinde in der Brückenstraße ist das Otelo nun in den Startlöchern und wartet auf Nutzer mit kreativen Ideen.

Otelo und Co-Working-Space

Der Ausbau des Co-Working-Space und Otelo - Offenes Technologielabor - in der Brückenstraße wurde mit Mitarbeitern durch ein gemeinnütziges Beschäftigungsprojekt durchgeführt. "Vorne, im ehemaligen Friseurgeschäft, ist Platz für das Otelo, über den Nebeneingang, der auch zum Stadtarchiv führt, kommt man in Räumlichkeiten, die Platz für sieben Arbeitsplätze als Co-Working-Space bieten. Dazu gibt es auch einen großen Besprechungsraum, der von allen genutzt werden kann", erklärt Gerhard Briggl vom Stadtmarketing.

Frei zugänglich

Nun müssen die Räumlichkeiten nur noch mit kreativen Ideen gefüllt werden. Für ein Brainstorming wurde dazu auch Experte Martin Maitz am Eröffnungsabend eingeladen. "Der Begriff 'Technologie' ist hier weit gefasst, selbstverständlich gibt es viele Möglichkeiten", so Maitz, der damit auch Kunst, Jugendkultur, Spiel, Soziales, Energie, Ernährung, Musik oder Mediengestaltung anspricht. Hauptsache ist: Die Gruppen sind für jeden frei zugänglich, das vorhandene Wissen werde ausnahmslos geteilt. "Wenn sich fünf Personen für etwas zusammenfinden, spricht man von einer 'Node'", erklärt Maitz, der zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Nodes und Otelos in Österreich präsentierte.

Verein zur Organisation

Notwendig ist allerdings ein Verein, bestehend aus fünf bis sieben Personen, der sich als "Hausherr und Bespieler" versteht und die Organisation übernimmt. Stadtmarketing-Leiter Gerhard Briggl hat sich vorerst bereit erklärt, diese Agenden bis zur Vereinsgründung zu übernehmen. Auch Christine Plazotta (Frau in der Wirtschaft) wäre bereit, sich in die Vereinsarbeit einzuklinken, ebenso Christine Hübner (Junge Wirtschaft) oder Carmen Wassermann (DM-Filiale). Gemeinderat und HLW-Direktor Adi Lackner möchte mit den Ressourcen der HLW die Räume bespielen, Alfred Rindlisbacher möchte in Gesprächsrunden arbeiten.

Nun müssen die Ideen nur noch sprießen...
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