12.08.2016, 10:26 Uhr

Jugendgemeinderat setzt auf reden und feiern

Thomas Kainz sieht sich vor allem als Sprachrohr und Schnittstelle zur Stadtverwaltung. (Foto: privat)
ST. PÖLTEN (red). In der letzten Sitzung des Gemeinderates wurde Thomas Kainz zum Jugendgemeinderat bestellt. Seine Arbeit in den nächsten Jahren möchte er ganz unter das Thema „Vernetzung, Partizipation und Zusammenkommen“ stellen.

Regelmäßige Sprechstunden

„Beim Reden kumman d´Leit zaum“, heißt es ja. Gemeinderat Thomas Kainz möchte ganz gemäß diesem Motto in seiner neuesten Funktion vor allem auf den Dialog setzen. „In regelmäßigen Sprechstunden möchte ich ab sofort von den jungen St. PöltnerInnen wissen, wo der Schuh drückt, und was ihre Anforderungen oder Erwartungen an unsere Stadt sind“, so Kainz, der sich vor allem als Sprachrohr und Schnittstelle zur Stadtverwaltung sieht. Er ergänzt: „Natürlich bin ich auch weiterhin immer telefonisch oder per Mail erreichbar“. Alle Infos zu Kontakten und Sprechstunden gibt es unter www.thomaskainz.com.


„PARTYcipation“

Nicht nur beim Reden, sondern auch beim Feiern kommen die Menschen zusammen. Daher will Kainz auch eine wiederkehrende Festveranstaltung in Kooperation mit der St. Pöltner Jugend umsetzen. „Ich habe mir einen Überblick darüber verschafft, welche Initiativen und Projekt in St. Pölten in der Vergangenheit gut bzw. weniger gut gelaufen sind. Auf dieser Basis, und nach einem Blick über den Tellerrand der Landeshauptstadt in andere Gemeinden, habe ich ein Rahmenkonzept für die nächsten Jahre erstellt. Auch einige Experten und Fachleute konnte ich dazu bereits gewinnen“, so Kainz. Der genaue Fahrplan soll in den nächsten Monaten gemeinsam ausgearbeitet werden.
Neben einer Neuauflage des etablierten Jugend-Sozialratgebers und gezielter Vernetzung aller interessierten Jugendorganisationen über eine Jugendplattform, sollen im Rahmen einer großen Veranstaltung die jugendrelevanten Einrichtungen und Angebote präsentiert werden, um dabei in Dialog mit den jungen St. PöltnerInnen zu treten. „Dabei soll natürlich auch das Feiern nicht zu kurz kommen“, verrät Kainz. Startschuss für dieses Projekt mit dem Arbeitstitel „PARTYcipation“ soll bereits im nächsten Jahr sein.
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