13.07.2016, 14:27 Uhr

Walding ist wieder bei der Region Urfahr-West

Andreas Fazeni, Sigrid Gilmayr und Johann Plakolm (v. l.).
WALDING (fog). Fünf Jahre nach dem Austritt von Walding aus der Region Urfahr-West unter dem damligen Bürgermeister Josef Eidenberger (SPÖ) ist die Gemeinde nun unter Bürgermeister Johann Plakolm (ÖVP) wieder beigetreten. Plakolms Beweggründe: "Walding liegt im Herzen der Region. Wir wollten ein Zeichen setzen, dass wir mit ihr verbunden sind. Es gilt gemeinsame Interessen zu bündeln. Neun Gemeinden ist eine gute Basis. Wir werden uns aktiv einbringen." Vor allem die Zusammenarbeit mit Ottensheim soll noch enger werden.

Sehr erfreut über den Wiederbeitritt ist Regionsobmann Andreas Fazeni (ÖVP), für den Walding eine "Herzensangelegenheit" ist: "Wir heißen Walding willkommen. Wir waren nicht schlecht unterwegs, aber jetzt sind wir wieder komplett. Wir wollen Walding unterstützen. Das soll auch in der Bevölkerung wahrgenommen werden."
Walding war 2011 unter Eidenberger ausgetreten. Eidenberger kritisierte damals, dass die u.we-Projekte keine positive Auswirkung auf Walding gehabt hätten.

SPÖ nicht für Beitritt

In der Waldinger Gemeinderatssitzung am 30. Juni ist der Beitritt mit den Stimmen von ÖVP (10 Mandate) und Grüne (4 M.) mehrheitlich beschlossen worden. Die SPÖ (11 M.) stimmte dagegen. Die Hauptgründe für die Ablehnung, so Vizebürgermeister Claus Putscher, sei der zu hohe Verwaltungsaufwand, um EU-Fördermittel (LEADER) zu lukrieren. Innerhalb von sieben Jahren würden 1,96 Mio. Euro Förderungen, mehr als 800.000 Euro Ausgaben für Verwaltung, Personal und Büro gegenüberstehen, so Putscher. Der SPÖ ist auch die Verteilung der EU-Gelder, die in einem Gremium auf Basis von Förderanträgen vergeben werden, "zu intransparent". Aber: Jetzt wo Walding wieder dabei ist, wolle die SPÖ konstruktiv mitarbeiten, sagt Putscher. Bürgermeister Plakolm wird versuchen, "die Bedenken der SPÖ auszuräumen". u.we-Geschäftsführerin Sigrid Gillmayr meint, dass das LEADER-Förderungprogramm "bürgernäher geworden" sei, weil landwirtschaftliche Förderungen ausgegliedert sind.

Neues Logo und neue HP

Die Region Urfahr-West hat auch ein neues Logo entwickelt auf dem alle neun Mitgliedsgemeinden eingezeichnet sind. Die Außengrenzen der Region ergeben zufällig die Form eines Hasen. So hat sich der Regions-Slogan von selbst ergeben: "Wissen, wie der Hase läuft."
Derzeit arbeitet u.we unter anderem intensiv an der Umsetzung von gekennzeichneten Mountainbike-Strecken. Die Region strebt eine Anknüpfung an das Granitland-MTB-Netz und an Linz an. Auch die Ruder-WM 2019 beschäftigt u.we.
Neben dem neuen Logo hat die Region auch einen neuen Internetauftritt: Region Urfahr-West
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