12.05.2016, 09:31 Uhr

Zukunft der Linzerstraße in Ottensheim wird weiterdiskutiert

OTTENSHEIM (fog). Bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Montag stand die Neustrukturierung der Inneren Linzerstraße in Ottensheim auf der Agenda. Das Teilstück zwischen dem Gasthof zur Post und dem Marktplatz ist ja bereits als Begegnungszone ausgewiesen und beschildert, hat aber noch auf beiden Seiten Gehsteige mit Kanten. Im Zuge einer Wasserleitungssanierung soll dieses Teilstück aufgerissen und barrierefrei gemacht werden.

Freitagmarkt in Linzerstraße?

Seit nunmehr drei Jahren wird an dem Projekt geplant, weil sich die Parteien nicht einig sind, wie es mit dem Freitagsmarkt in Ottensheim weitergeht. Pro O beziehungsweise Gerti Walchshofer sind der Ansicht, dass der Freitagsmarkt überhaupt in die Linzerstraße verlegt werden sollte. Denn der Markt platzt schon aus allen Nähten, weil stets neue Stände dazugekommen sind. "Auch verkehrstechnisch wäre das die bessere Variante", sagt Vizebürgermeister Klaus Hagenauer (pro O). Bürgermeister Franz Füreder (ÖVP) ist der Meinung, der Markt gehöre auf den Marktplatz. "Das ist ein eigenes Ambiente", so Füreder. Aber auch der Bürgermeister hält es für richtig, im Zuge der Sanierung der Linzerstraße eine Infrastruktur für eine mögliche Markterweiterung zu schaffen.

Detailplanung

Im Gemeinderat konnten sich die Parteien nun einigen, dass der ursprüngliche Baubeginn, der 20. Juni, aufgeschoben wird. Das Budget für die Sanierung wurde zwar beschlossen, aber die genaue Ausführungsplanung wird nochmals diskutiert, auch mit Anrainern und Gewerbetreibenden. In der Gemeinderatssitzung am 27. Juni soll das Ergebnis daraus beschlossen werden. Debattiert wird insbesondere über die Art der Schirme für die Marktstände. Hagenauer würde eine Variante bevorzugen, bei der die Schirme nach innen entwässern, aber diese brauchen einen Abwasserabfluss. Klaus Hagenauer begrüßt die Abstimmung mit den Gewerbetreibenden. "Den Unternehmern in der Linzerstraße wäre als Bautermin das Frühjahr am liebsten, weil sie im Sommer und Herbst die meisten Umsätze machen", erklärt der Vizebürgermeister.
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