11.08.2016, 15:27 Uhr

Junge Grüne fordern den Ausbau des Busnetzes

"Wie soll ich mit dem Bus heimkommen", fragt sich Victoria Strasser (17). (Foto: Junge Grüne)
BEZIRK. Die Jungen Grünen Vöcklabruck setzten sich in ihrer Aktionswoche "Frei leben – Frei fahren" für den Ausbau des ländlichen Öffi-Netzes ein. "Gute Öffis bedeuten mehr Selbstbestimmung und Möglichkeiten, besonders für jüngere und ältere Menschen", meint Victoria Strasser, Sprecherin der Jungen Grünen. Sicheres Heimkommen mit Nachtbussen und Sammeltaxis solle auch am Wochenende möglich sein, dazu benötige es dichtere Intervalle. Mehr öffentliche Verbindungen bedeuten für die Grünen nicht nur mehr Selbstbestimmung, sondern auch mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Die Jungpolitikerin ist über die aktuelle Situation verärgert: "Wenn alle paar Stunden ein Bus fährt, dann wird sich fast niemand antun, den Busfahrplan überhaupt zu lesen und gleich auf das Auto umsteigen." Für Strasser ist es wichtig, dass man auch ohne Führerschein oder Auto unabhängig mobil sein kann. Die Jungen Grünen betonen, dass die Wende hin zu mehr freier Mobilität auch eine soziale und umweltfreundliche Antwort auf viele Probleme wäre.
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