21.09.2016, 11:00 Uhr

ÖGB-Frauen fordern mehr Einkommensgerechtigkeit

Gerlinde Reichhold-Burger (Mitte) mit Personalvertreterin Cornelia Gebetsroither (r.) und einer Mitarbeiterin im Altenheim Lenzing. (Foto: ÖGB)
BEZIRK. 29 Prozent beträgt der durchschnittliche Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern im Bezirk Vöcklabruck bei Vollzeitarbeit. „Das bedeutet, dass ein Mann schon am 18. September 2016 so viel verdient hat wie eine Frau in einem ganzen Jahr“, ärgert sich die ÖGB-Regionalvorsitzende Gerlinde Reichhold-Burger. Der Bezirk Vöcklabruck liegt damit nur an zehnter Stelle in Oberösterreich, was die Einkommensgerechtigkeit betrifft. 13.737 Euro brutto beträgt die Einkommensdifferenz. Damit könnte sich jede Frau einen Kleinwagen leisten, so der ÖGB in einer Aussendung. Ein derartiger Unterschied sei durch nichts zu rechtfertigen.
Am 18. September verteilten deshalb AktivistInnen des ÖGB Vöcklabruck Taschentücher unter dem Motto „Wir haben die Nase voll“ und forderten gleiches Geld für gleiche Leistung. Reichhold-Burger wies dabei darauf hin, dass sich in den letzten fünf Jahren wenig bei der Angleichung des Einkommens von Männern und Frauen getan hat. Lediglich um einen Prozentpunkt habe sich der Wert seit 2012 verbessert.
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