22.06.2016, 14:19 Uhr

Hürde geschafft: Gyn-Initiative hat den Fuß in der Tür des Parlaments

Nationalrat Michael Pock nahm die Unterschriften von Petra Kapinus entgegen. Jetzt muss das Parlament entscheiden, ob eine Geburtshilfe zur Grundversorgung eines Krankenhauses gehören soll. (Foto: privat)

2.545 Unterschriften wurden gesammelt. Frauen wollen Gesetzesänderung erreichen. Jetzt liegt es am Nationalrat.

WAIDHOFEN. 2.545 Unterschriften in nur zehn Tagen. Die hauptsächlich aus besorgten Müttern bestehende Bürgerinitiative Pro Gyn ist stolz auf das Erreichte. 500 Unterschriften hätten sie gebraucht, damit sich der Ausschuss für Petitionen und Bürgerinitiativen mit ihrem Anliegen beschäftigt - sie wollen erreichen, dass eine Gynäkologie und Geburtshilfestation per Gesetz wieder zur Grundversorgung in jedem Krankenhaus erklärt wird.

Für die Sprecherin der Bürgerinitiative Petra Kapinus stirbt die Hoffnung zuletzt: "Wir hoffen, dass sich eine Behandlung unserer parlamentarischen Bürgerinitiative noch vor der Sommerpause des Nationalrats ausgeht". Die Chancen dafür stehen gut. Der Ausschuss-Vorsitzende Michael Pock hat die gesammelten Unterschriften jetzt von Kapinus entgegengenommen. Damit ist die Unterschriftenaktion aber noch nicht vorbei. Es kann weiterhin online über die Petition abgestimmt werden. Nähere Informationen finden Sie hier.
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