Der heiß begehrte Parkplatz

Die alltägliche Parkplatzsuche im Bezirk ist so manchen Autofahrern ein Dorn im Auge. Der VP-Klubobmann im Alsergrund fordert nun eine Bewohnerparkgarage für günstige Stellplätze. Das alles gäbe es schon, meint Malyar. Freytag hält es für eine unausgereifte Idee.
Ein leidiges Thema für alle Autofahrer im Bezirk: die oft nervenraubende Parkplatzsuche. Der Klubobmann der VP Alsergrund Gregor Eitler hat sich das Thema Pkw-Verkehr auf die Fahnen
geschrieben und fordert nun eine Bewohnerparkgarage im Bezirk.
Seiner Meinung nach läge es nicht an der Machbarkeit, es fehle an politischem Willen, eine Garage mit günstigen Tarifen für die Bewohner und als Erleichterung für Parkplatzsuchende zu schaffen. „Andere Bezirke haben eine solche Garage. Wir haben zwar Garagen, aber alle sind sündteuer“, ärgert sich Eitler.

Bewohnerplätze ausgebucht
Bezirksvorsteherin Malyar kontert hingegen damit, dass sie bereits für die Garage am Zimmermannplatz vergünstigte Tarife für die Anrainer ausgehandelt habe. Laut Auskunft des Betreibers ParkingNet (BIP Garagen), sind dort rund
20 Bewohner-Stellplätze zum vergünstigten Tarif von 70 Euro pro Monat anstatt der regulären
98 Euro vorhanden. Derzeit sei die Garage jedoch voll ausgebucht.
Bei der in Kürze entstehenden Garage in der Rossau, so erklärt Malyar, wolle sie ebenso Tarife, die denen einer Volksgarage angepasst sind, ausverhandeln.
Als Standort für die günstigen Bewohnerparkplätze kann sich Eitler etwa das bald frei werdende WU-Areal vorstellen. „Je mehr Stellplätze, desto besser“, ist Eitler überzeugt.

Rückbau an der Oberfläche
„Wenn die ÖVP das Areal der Wirtschaftsuniversität als möglichen Standort vorschlägt, so wäre es ein vernünftiger Anfang, sich im laufenden Bürgerbeteiligungsverfahren einzubringen“, meint die Bezirksvorsteherin dazu. „Eine echte Volksgarage bedingt außerdem eine gleichzeitige Reduktion von Parkplätzen auf der Straßenoberfläche. Es wäre mir neu, dass die ÖVP das wünscht“, gibt sich die Bezirksvorsteherin überrascht. Die Grünen Alsergrund hätten laut Stefan Freytag, BV-Stellvertreter, kein Problem mit Bewohnerparkgaragen.

Teufel steckt im Detail
Der Teufel stecke aber im Detail: „Wer darf parken – nur Bewohner oder auch die Firmen, wie sollen Scheinanmeldungen überprüft werden, wie soll ein
Betreiber gezwungen werden, nur Anrainer zu nehmen, wenn man das mit Subventionen und Erträgen macht?“, wirft Freytag einige offene Fragen auf. „Ist nicht ganz ausgereift, das Konzept“, meint er.

Autor:

Vera Aichhorn aus Alsergrund

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