Arne-Carlsson-Park wird umgestaltet
Neue Hindernisse für Skater

Für Skater gibt es bald neue Hindernisse
  • Für Skater gibt es bald neue Hindernisse
  • Foto: Simon Bernlieger
  • hochgeladen von Lea Bacher

Früher ein Skater-Hotspot, jetzt eine leere Skatefläche: der Arne-Carlsson-Park.

ALSERGRUND. Schon gibt es Ideen für eine Umgestaltung des Parks: Künftig soll der Bunker im Park mit einer Mini-Rampe und kleinen Elementen ausgestattet sein.
Hinter dieser Idee stehen Christian Reiter, Präsident des Wiener Skateboard-Landesfachverbands Skateboarding Vienna, die MA 13 (Bildung und außerschulische Jugendbetreuung), der Verein Juvivo und der Bezirk.
Gemeinsam mit dem Stadtgarten-Direktor der MA 42, Rainer Weisgram, kam es zu der Lösung.

"Ein Skatepark wäre auf alle Fälle eine Belebung für diese tote Gegend", sagt Reiter.

Aktuell gibt es neben dieser Idee auch einen Antrag der ÖVP. Dieser richtet sich an die zuständige Magistratsabteilung, die ersucht wird, herauszufinden, welche Hindernisse für Skateboarder auf der Fläche umsetzbar sind.

Profis am Werk

"Die Magistratsabteilungen bestellen die Rampen meistens aus dem Katalog", erklärt Reiter, der selbst skatet. Es gibt aber Firmen, in denen auch die Mitarbeiter skaten und die aus Erfahrung wissen, welche Hindernisse sich eignen.

"Der Auftrag geht daher an eine Firma mit speziellen Kenntnissen in der Errichtung von Skateanlagen", erklärt Michael Schönen vom Verein Juvivo. Damit sind auch die Gewährleistung, die Verwaltung und die Haftung abgedeckt. Nun sollen die Jugendlichen gemeinsam mit Skatern und Profis den Skatepark gestalten. Rampen und abbaubare Hindernisse, auch Obstacles genannt, sollen den Park aufwerten.

Dass die Hindernisse abbaubar sein sollen, hat folgenden Grund: Im Zuge der Errichtung der U5 werden die Wiener Linien die Währinger Straße umbauen. Das hat zur Folge, dass die Bauarbeiter die Parkfläche als Abstellplatz verwenden müssen. Die Lösung: eine Mini-Rampe und kleine Hindernisse, die abbaubar sind. "Jugendliche werden in zwei Workshops direkt an den Arbeiten beteiligt sein, konkret am Aufbau der kleineren Obstacles", heißt es vom Verein Juvivo. Im nächsten Schritt wird die Idee im Finanzausschuss des Bezirks besprochen.

"Wir stehen bei der Umsetzung in der Zielgerade. Besonders toll finde ich, dass die Jugendlichen beim Bau der Skatemöbel selbst Hand anlegen werden", freut sich Bezirksvorsteherin Saya Ahmad (SPÖ). Dazu kommt, dass ab 2020 das Skaten zur olympischen Disziplin wird. "Dadurch könnten sich noch mehr Jugendliche für diese Sportart begeistern, denen auch geeignete Trainingsorte zur Verfügung gestellt werden sollten", meint Schönen. Die erste Rampe gab es bereits vor 26 Jahren und war laut Reiter das Highlight in dieser Location.

Autor:

Lea Bacher aus Neubau

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