Falschparker
Klopapier-Aktion der Radlobby Brigittenau in der Engerthstraße
- Die Radlobby Brigittenau macht mit einer Aktion auf Falschparker in der Engerthstraße aufmerksam.
- Foto: Radlobby Brigittenau
- hochgeladen von Marlene Graupner
In der Brigittenau häufen sich derzeit Probleme mit parkenden Fahrzeugen, die Radwege blockieren und Radfahrende behindern. Die Radlobby Brigittenau hat mit einer kreativen Aktion auf diese Missstände aufmerksam gemacht und fordert eine stärkere Ahndung von Falschparken sowie die Einrichtung von Lieferzonen.
WIEN/BRIGITTENAU. Viele Radfahrerinnen und Radfahrer kennen das Problem: Der ohnehin schmale Radweg wird regelmäßig von großen Kastenwägen oder anderen Fahrzeugen blockiert, die weit in den Radweg hineinragen. In solchen Fällen bleibt den Radfahrenden oft nichts anderes übrig, als abzubremsen oder im schlimmsten Fall auf den Gehweg auszuweichen. Besonders häufig trete dieses Problem derzeit auf der Engerthstraße auf, erklärt die Radlobby Brigittenau.
Um auf diese Problematik aufmerksam zu machen, hat die Radlobby Brigittenau kürzlich eine Aktion gestartet. Mit Seilen und Klopapier verlängerten die Aktivistinnen und Aktivisten die Radwegmarkierung über die parkenden Fahrzeuge hinweg, um das Fehlverhalten der Fahrzeuglenkerinnen und -lenker sichtbar zu machen.
Lösungsvorschläge der Radlobby
„Wir bitten alle LenkerInnen darauf zu achten, dass Ihr Fahrzeug nicht in den Radweg hineinragt. Schon ein kleiner Überhang stellt auf dem schmalen Radweg eine ernstzunehmende Behinderung dar“, appelliert die Radlobby Brigittenau.
- Mit Seilen und Klopapier wurde die Radwegsbegrenzung auf den parkenden Autos weitergeführt und das Fehlverhalten der Lenker so sichtbar gemacht.
- Foto: Radlobby Brigittenau
- hochgeladen von Marlene Graupner
Zudem betonen sie, dass es relativ einfach sei, die Situation für Radfahrende und Fußgänger zu verbessern, etwa durch die Einrichtung von großzügigen Lieferzonen. Auch die Stadt Wien könne gemeinsam mit den zuständigen Behörden dafür sorgen, dass Falschparken auf Verkehrsflächen, die dem Fuß- und Radverkehr vorbehalten sind, konsequenter geahndet wird, erklären sie weiter: "Seit der letzten Novelle der Straßenverkehrsordnung dürfen nämlich keine Fahrzeugteile in den Rad- oder Fußweg hineinragen, in den Radweg auch nicht für kurze Ladetätigkeiten".
Bei der Aktion der Radlobby Brigittenau kam es zu keinen Schäden an den Fahrzeugen. Klopapier und Seile wurden nach der Aktion wieder entfernt, versichert die Radlobby.
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