Bezirkschefin Dubravac-Widholm
Beim Nordwestbahnhof geht es flott voran
- Von Wallensteinstraße bis Nordwestbahnhof: die Bezirkschefin Christine Dubravac-Widholm (SPÖ) im Interview.
- Foto: BV 20
- hochgeladen von Marlene Graupner
Von der Befragung zur Umgestaltung der Wallensteinstraße über die Fortschritte am Nordwestbahnhof bis hin zur neuen Straßenbahnlinie 12 - in der Brigittenau ist dieses Jahr viel in Bewegung. Wie es um diese und weiter Projekte steht, erläutert Bezirksvorsteherin Christine Dubravac-Widholm (SPÖ) im Sommerinterview mit MeinBezirk.
WIEN/BRIGITTENAU. Was hat sich dieses Jahr in der Brigittenau bereits getan und welche Projekte stehen noch an? Bezirkschefin Christine Dubravac-Widholm verrät den aktuellen Stand der wichtigsten Vorhaben und ob ihr persönliches Herzensprojekt bereits starten konnte.
Wie ist es Ihnen im ersten Jahr als Bezirksvorsteherin ergangen?
CHRISTINE DUBRAVAC-WIDHOLM: Sehr gut. Es ist eine äußerst vielfältige und spannende Aufgabe. Obwohl ich zuvor bereits stellvertretende Bezirksvorsteherin war, habe ich in diesem Jahr sehr viel Neues gelernt und viele Menschen kennengelernt.
Sie haben Anfang des Jahres erklärt, dass das größte Projekt dieses Jahr die Wallensteinstraße sei. Wie ist da der Stand der Dinge? Steht bereits der Plan für den ersten Abschnitt?
Der Plan steht noch nicht fest. Wir haben eine umfangreiche Befragung durchgeführt, die sehr positiv aufgenommen wurde. Dabei sind viele Einzelvorschläge eingegangen, mit denen wir in diesem Ausmaß nicht gerechnet hatten. Diese Vorschläge werden derzeit noch ausgewertet. Das dauert seine Zeit, da es wirklich Hunderte sind. Sobald die Auswertung abgeschlossen ist, werden wir die Planungen weiter vorantreiben.
- In der Wallensteinstraße werden dieses Jahr noch keine Baumaßnahmen starten.
- Foto: Marlene Graupner/MeinBezirk
- hochgeladen von Marlene Graupner
Werden dieses Jahr noch Baumaßnahmen starten?
Nein, das wird sich dieses Jahr nicht mehr ausgehen. Wir möchten wirklich alle Vorschläge berücksichtigen, nicht nur die aus den Abstimmungszetteln. Auch durch die aufgelegten Pläne sind zusätzliche Vorschläge eingegangen, da haben wir noch einiges zu berücksichtigen.
Nordwestbahnhof & Schulsanierungen
Das andere große Thema im Bezirk ist der Nordwestbahnhof. Wie geht es hier voran?
Hier geht es wirklich flott voran. Die Ausschreibung für die ersten beiden Baufelder hat bereits begonnen. Die Schulplanungen sind ebenfalls schon mittendrin. Es gibt Wettbewerbe für den Gemeindebau sowie für freifinanzierte und geförderte Wohnbauten. Demnächst beginnt auch die Ausschreibung für die "Grüne Mitte". Dieser Park wird auch von Anfang an mitgebaut.
Durch die Sanierung und Erweiterung der VS Leystraße entsteht auch eine Neue Mittelschule. Wie schreiten die Umbauarbeiten voran?
Vorläufig bleibt es eine sanierte Volksschule, die Mittelschule kommt später. Eine Volksschule aus dem 9. Bezirk zieht für zwei Jahre zu uns, da die Schule in der Marktgasse saniert wird. Es entsteht ein schöner Schulvorplatz mit Begrünung, Sitzgelegenheiten und breiteren Gehsteigen. Auch der neue Teil, mit Turnsälen und Speisesaal, fügt sich trotz seiner Modernität, perfekt in das Straßenbild ein. Die Begrünung ist noch nicht abgeschlossen, daher sieht man das Endergebnis noch nicht, aber wir freuen uns schon sehr darauf.
- Umbau und Erweiterung der Schule: In der Leystraße wird es künftig neben einer Volksschule auch eine Neue Mittelschule geben.
- Foto: Pexels/Fischer(Symbolbild)
- hochgeladen von Kathrin Klemm
Welche Projekte konnten heuer noch umgesetzt werden?
Viele kleine Projekte. Es hört sich oft wenig an, aber es passiert wirklich viel. Besonders im Sommer, wenn die Schulen geschlossen sind, finden Umbauten und Sanierungen statt. Auch in den Kindergärten tut sich viel. Wir bekommen in diesem Jahr auch unsere erste Fahrradstraße im Bezirk, die Meldemannstraße zwischen Marchfeldstraße und Schottenaustraße.
Ein Herzensprojekt
Und welchen Projekten sehen Sie mit Vorfreude entgegen?
Auf jedes Einzelne. Jeder Schritt am Nordwestbahnhof, jede kleine Veränderung im Straßenraum oder bei den Schulen ist ein weiteres Puzzleteil zum Gesamtbild. Die Menschen in der Umgebung sehen, merken und spüren diese Veränderungen.
Anfang des Jahres betonten Sie, dass ihr Herzensprojekt der Umbau von Hydranten auf Trinkbrunnen sei. Ist Ihnen der Start dieses Projekts gelungen?
Auf jeden Fall. Bei jeder Straßensanierung installieren wir nun auch Trinkwasserhydranten. Wir haben bereits einige im Bezirk umgebaut. Dieses Projekt ist definitiv gelungen.
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