03.10.2014, 15:17 Uhr

Brigittenau: Lebensgeschichten zum Essen

Cahide Okay und Kadriye Cigir kochen Gemüse und Reis aus ihren Heimaten.

Ein besonderes Kochprojekt mit künstlerischer Performance wird in der Leystraße präsentiert.

BRIGITTENAU. Die GB*2/20 und „Flanschwerk“ laden zum Kochprojekt „Manti“ ein. Die Mini-Ravioli Manti stehen dabei als Synonym für die versteckten Potenziale, die Frauen mit Migrationsgeschichte haben.
Am 10. Oktober (Eintritt frei, nur mehr Restplätze vorhanden) präsentieren Frauen mit kurdischem, türkischem, brasilianischem, armenischem und österreichischem Hintergrund in der Leystraße 124 ihre individuelle Fähigkeiten: Geschichten, Tanz, Gesang, Musik und natürlich kulinarische Gerichte. Salomeh Tosun, GB *2/20: „Das Kennenlernen einer „fremden“ Küche und die Zubereitung „fremder“ Speisen soll zu mehr Verständnis und einem Miteinander mit gegenseitigem Respekt beitragen.“

Migration erzählen


Im Oktober ist Essen in vielen Kulturkreisen wichtig, wie das jüdische Laubhüttenfest, das islamische Opferfest oder das österreichische Erntedankfest zeigen. Beim Projekt „Manti“ werden diese Traditionen erlebt, in dem eine Person mit Migrationshintergrund ein Gericht aus ihrem Ursprungsland kocht und aus ihrem Leben erzählt. Eine künstlerische Performance ergänzt und begleitet das Geschehen. Die GB*2/20 unterstützt mit diesem Projekt das Kennenlernen und die Nachbarschaft in der Wohnumgebung. Dieses Projekt erhielt Förderungen von der Stadt Wien und dem Bezirk.
Mehr Infos auf der Website der Gebietsbetreuung 20
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