Schloss Trautmannsdorf
Baurechtsstreit geht weiter – kommt jetzt Naturverträglichkeitsprüfung?
- Schloss Trautmannsdorf soll renoviert, der Schlosspark verbaut werden.
- Foto: Alliance for Nature
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Der Rechtsstreit um den Umbau von Schloss Trautmannsdorf geht weiter: Der letzte Bescheid der BH Bruck/Leitha gegen eine Naturverträglichkeitsprüfung wurde jetzt gerichtlich aufgehoben.
BRUCK/TRAUTMANNSDORF AN DER LEITHA. Die beschwerdeführende Umweltorganisation „Alliance For Nature – Allianz für Natur“ (AFN) begrüßt zwar die geplante Renovierung des Schlosses Trautmannsdorf, spricht sich jedoch gegen die Verbauung des Schlossparks aus, der direkt an das Natura-2000-Gebiet „Feuchte Ebene – Leithaauen“ grenzt. Denn durch das Bauprojekt könnte das Europaschutzgebiet beeinträchtigt werden.
Jahrelanger Rechtsstreit
Das Landesverwaltungsgericht NÖ hat die Beschwerden der Umweltorganisation gegen die Genehmigung des Bauvorhabens als unbegründet abgewiesen, und der Verwaltungsgerichtshof auch die diesbezüglichen Revisionen zurückgewiesen (MeinBezirk berichtete, siehe unten).
Allerdings wurde im Verwaltungsgerichtshof-Beschluss vom 24. Oktober 2025 vermerkt, dass der Naturschutzorganisation in einem naturschutzrechtlichen Verfahren Parteistellung zukäme. Dieses Verfahren hat Alliance for Nature im Dezember 2025 auch beantragt. Es wurde in erster Instanz von der Bezirkshauptmannschaft Bruck/Leitha zurückgewiesen. Mit Erkenntnis vom 23. Juli 2026 hob das Landesverwaltungsgericht NÖ den Bescheid der Bezirkshauptmannschaft jedoch auf.
- Alliance-Generalsekretär Christian Schuhböck: „Da der Ball nun wieder bei der Behörde liegt, werden wir vorerst abwarten, ob sie aktiv wird"
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Gegen dieses Erkenntnis kann nun innerhalb von sechs Wochen Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof oder außerordentliche Revision an den Verwaltungsgerichtshof erhoben werden. Alliance-Generalsekretär Christian Schuhböck: „Da der Ball nun wieder bei der Behörde liegt, werden wir vorerst abwarten, wie die Bezirkshauptmannschaft auf das Gerichtserkenntnis reagiert. Möglicherweise wird sie aufgrund dessen nun von Amts wegen eine Naturverträglichkeitsprüfung einleiten.“ MeinBezirk bleibt natürlich dran!
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