Carnuntum: Baugrund ist Mangelware

In Petronell-Carnuntum leben aktuell 1.248 Menschen. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden in der Grenzregion hat die Römerstadt nicht mit Abwanderung zu kämpfen. Die Bevölkerung wächst. Nahversorger und Kindergarten sind vorhanden. Was fehlt sind Baugründe. Junge Familien würden gerne in Carnuntum bleiben, oder sich dort ansiedeln. Das Problem ist, dass auf vielen freien Grundstücken nicht gebaut werden darf, weil sich etwa ein römisches Bad oder ein Kastell darunter befindet. Jüngstes Beispiel dafür sind die acht Einfamilienhäuser, die auf dem Areal am Kastellweg gebaut werden hätten sollen. Nachdem Archäologen ein eihemaliges römisches Reiterlager entdeckt hatten, gilt für das Gebiet jetzt ein absolutes Bauverbot. Andere Grundstücksreserven hat die Gemeinde nicht. Bürgermeister Martin Almstädter (SPÖ) möchte der jungen Generation, die in Petronell aufgewachsen ist, ermöglichen auch in der Heimatgemeinde zu bleiben. Die Gemeinde will jetzt private Grundstücksbesitzer an einen Verhandlungstisch bringen, um an Baugründe zu kommen, die nicht unter Denkmalschutz stehen. Sonst könnten die Leute früher oder später in die Nachbargemeinden abwandern.

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