Shopping-Trends
Weihnachtseinkäufer wollen weniger Fernost-Glumpert

Schneidermeister Attila Surányi aus Bruck mit Bezirksstellenleiter Thomas Petzel
 | Foto: WKO-Bezirksstelle/S. Daim
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  • Schneidermeister Attila Surányi aus Bruck mit Bezirksstellenleiter Thomas Petzel
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Obwohl chinesische Onlineversände Europa mit Werbung bombardieren, legen Konsumenten dieses Jahr wieder mehr Wert auf lokale Einkaufsmöglichkeiten. Auch online wird vermehrt nach regionalen Anbietern gesucht. 

BRUCK/LEITHA. Eine aktuelle Befragung der KMU Forschung Austria zeigt die wachsende Bereitschaft, regionale Angebote zu nutzen: Insgesamt geben 36 Prozent der Befragten an, in diesem Jahr verstärkt in den Geschäften ihrer Umgebung einzukaufen. 2024 waren es nur 31 Prozent, die Tendenz ist also steigend.

Mehr als ein Fünftel möchte verstärkt regionale Produkte erwerben oder planen, vermehrt in österreichischen Onlineshops einzukaufen. Auch dieser Wert ist heuer gestiegen. „Der Trend zum regionalen Einkauf ist klar erkennbar“, freut sich WKO-Bezirksobfrau Gabriele Pipal, „schließlich bietet der Einkauf vor Ort Vorteile, die kein Online-Shop ersetzen kann, denn persönliche Beratung, ausprobieren und sofort mitnehmen – das geht online einfach nicht“.

Die Wochen vor Weihnachten sind eine intensive Zeit für den Handel. Laut KMU Forschung Austria wollen 90 Prozent der Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher heuer durchschnittlich 300 Euro für Geschenke ausgeben, wobei Gutscheine und Bekleidung am beliebtesten sind, gefolgt von Spielwaren, Kosmetika, Schmuck, Büchern und Genussmitteln.

„Dabei kann man einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der heimischen Wirtschaft leisten, wenn man nicht bei Händlern aus Übersee oder Asien bestellt, sondern regional – auch online – einkauft“, appelliert WKNÖ-Bezirksstellenobfrau Gabriele Pipal.

Denn überregionale Handelsriesen zahlen hierzulande keine Steuern, die dem Sozialsystem und letztlich uns allen zugute kommen. Noch dazu nutzen diese Plattformen gezielt Schlupflöcher im Steuer-, Zoll- und Produktionsrecht, um ihre Preise zu drücken. Das schadet der österreichischen Wirtschaft.

Sie halten sich auch nicht an Gesetze zu unserem Schutz: Ein aktueller Test der Arbeiterkammer Oberösterreich gemeinsam mit GLOBAL 2000 zeigte, dass etliche Kleidungsstücke der Anbieter Temu und Shein in der EU nicht verkauft werden dürften. Denn sie waren mit giftigen Stoffen, sogenannten "Ewigkeitschemikalien" verseucht, die Grenzwerte waren teils tausendfach überschritten.

"Ich kauf lokal" mit Gutscheinen

Die Wirtschaftskammer Niederösterreich hat #ichkauflokal gestartet. Hier gibt es online unter www.ich-kauf-lokal.at neben der Auflistung aller Partnerbetriebe auch eine Übersicht regionaler Gutscheine.
„Das unterstützt direkt die Betriebe vor Ort. Mit jedem Euro, der in der Region bleibt, werden nicht nur die Händlerinnen und Händler selbst unterstützt, sondern auch zahlreiche Menschen in Logistik, Service und verwandten Branchen. Und die Innenstädte bleiben attraktiver“, bekräftigt WKNÖ-Bezirksstellenobfrau Gabriele Pipal.

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Schneidermeister Attila Surányi aus Bruck mit Bezirksstellenleiter Thomas Petzel
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Weihnachtlich geschmückte Innenstädte, wie hier in Mannersdorf, laden jetzt zum Bummeln ein. | Foto: MeinBezirk/Gabriela Sommer
Auch in Bruck gibt es viele Weihnachts-Angebote.  | Foto: MeinBezirk/Gabriela Sommer
Die NÖ Volkspartei, hier mit dem Landesabgeordneten Otto Auer, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrätin Christiane Landesrätin Teschl-Hofmeister, unterstützt ebenfalls den lokalen Handel.  | Foto: VP NÖ
Wer bei kleinen österreichischen Händlern einkauft, tut auch etwas gegen leere Innenstädte.  | Foto: Michalka
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