Jugendkriminalität
Verstärkte Polizeipräsenz in Döbling zeigt Wirkung
- Daniel Resch freut sich über die Erfolge durch mehr Polizeipräsenz.
- Foto: Ronzoni
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Jugendkriminalität in Döbling: Bezirksvorsteher Daniel Resch zeigt sich über Erfolge von verstärkter Polizeipräsenz erfreut und will strenge Kontrollen fortsetzen.
WIEN/DÖBLING. Die verstärkte Polizeipräsenz und gezielten Schwerpunktaktionen gegen Jugendkriminalität in Döbling zeigen laut Bezirksvorsteher Daniel Resch (ÖVP) Wirkung. Nach Angaben des Innenministeriums konnten zwölf Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ausgeforscht und angezeigt werden.
Der Gruppe werden insgesamt 20 Delikte zur Last gelegt – darunter Raub, gefährliche Drohung, Körperverletzung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz. Tatorte waren vor allem Schulbereiche und der Bahnhof Heiligenstadt. Einzelne Verdächtige mussten bereits Haftstrafen antreten.
- Mehrere – teils unmündige – Tatverdächtige sollen in Döbling im Frühjahr einen Raub und einen Raubversuch begangen haben.
- Foto: Valentina Marinelić/MeinBezirk
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Zuvor war die Zahl der Raubanzeigen im Zuständigkeitsbereich des Stadtpolizeikommandos Döbling im ersten Halbjahr 2026 von 9 auf 29 Fälle angestiegen. Bereits im Frühjahr 2025 hatten Vorfälle rund um den Olympiapark, den Hugo-Wolf-Park sowie Einbrüche am Sonnbergmarkt für Verunsicherung gesorgt.
Gespräche mit Innenminister Karner
Resch drängte in Gesprächen mit Innenminister Gerhard Karner (ÖVP und der Wiener Polizeiführung auf schärfere Kontrollen: "Mein Ziel war und ist klar: Unsere Kinder, Jugendlichen, Familien und alle Menschen im Bezirk müssen sich sicher fühlen können", erklärt er.
- Die verstärkte Polizeipräsenz in Döbling zeigt Wirkung. (Symbolfoto)
- Foto: Polizei
- hochgeladen von Bernadette Wiesbauer
Zuletzt kontrollierten am 10. September mehr als 30 Beamte verschiedener Einheiten den Verkehrsknotenpunkt Heiligenstadt. "Wenn Kinder und Jugendliche Angst haben müssen, auf dem Weg zur Schule oder am Bahnhof Opfer von Gewalt oder Raub zu werden, dann muss die Politik handeln", so Resch.
Trotz des Ermittlungserfolgs fordert der Bezirksvorsteher jedoch eine Fortführung der Maßnahmen: "Ein Erfolg ist ein Erfolg – aber wir dürfen jetzt nicht locker lassen. Der Kontrolldruck muss dort hoch bleiben, wo es Probleme gibt." Gleichzeitig müsse neben konsequenten Strafen auch die Präventionsarbeit gestärkt werden, um straffällige Jugendliche frühzeitig zu erreichen, erklärt er abschließend.
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