Die schönsten Ausblicke auf Wien
Was tun, wenn man vor Ort ist und das Wetter dann doch nicht perfekt?

Denkmal der Ukrainischen Soldaten, * Inschrift: „Gewidmet den ukrainischen Kosaken – den Mitbefreiern Wiens 1683“. Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung.
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  • Denkmal der Ukrainischen Soldaten, * Inschrift: „Gewidmet den ukrainischen Kosaken – den Mitbefreiern Wiens 1683“. Die Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683 beendete die Zweite Wiener Türkenbelagerung.

  • Foto: ©Sylvia S., Aus meiner Reihe "Meine Stadtspaziergänge - Urlaub in der Heimatstadt"
  • hochgeladen von Sylvia S.

Tja, was tut man, wenn man einen strahlend sonnigen Tag vor sich hat, einen Genussspaziergang machen möchte und vor Ort stellt man fest, es ist wieder einer dieser Schönwettertage, aber die Fernsicht ist dunstig und diesig? - Ganz einfach - Das Beste daraus machen, denn es ist besser als nichts zu tun. 

So erging es mir gestern Leopoldsberg in Wien, der ja früher eigentlich mal der Kahlenberg war, welcher seinerseits wiederum den nicht so eleganten Namen Sauberg trug.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde er als de Chalwenberge zwischen 1130 und 1136. Er erhielt seinen Namen, Kahlenberg, vermutlich durch den kahlen Felsabhang zur Donau hin oder durch den aus Verteidigungsgründen oben kahl gehaltenen Burgberg. Andere alte Schreibweisen sind Kalenberg, Kallenberg, und Chalenberg. Im 12. Jahrhundert ließ Leopold III. eine Burg am Kahlenberg gegen die Einfälle der Magyaren erbauen. Leopold selbst starb 1136 in der Burg.

Früh entstanden auf dem nördlichen Abhang des Kahlenbergs Weingärten, die erstmals 1304 belegt sind. Die Burg auf dem Kahlenberg wechselte in der Folge oft den Besitzer. 1253 bis 1258 war sie in Besitz von Ottokar II. Přemysl, 1287/88 verschanzte sich hier Albrecht I. vor den aufständischen Wienern und erweiterte sie mehrmals. 1484 wurde sie von Matthias Corvinus erobert, 1498 fiel sie wieder an die Habsburger. 1529 wurde die Burg vor dem Eintreffen der Türken in Brand gesteckt, die Reste wurden später gesprengt. Kaiser Leopold I. stiftete gemäß einem Gelübde zur Abwendung der Pest 1679 die Leopoldskapelle auf dem Berg. 1683 wurde der fertiggestellte Teil aber von den Türken vernichtet. Nach dem Sieg gegen die Türken bei der Schlacht am Kahlenberg (12. September 1683) ließ Leopold die Kapelle wieder errichten und 1693 dem Heiligen Leopold weihen, woraufhin der Berg den Namen Leopoldsberg erhielt.

Historisch kann man dazu viel nachlesen und würde hier die Wiedergabe den Beitragsrahmen sprengen, daher fasse ich mich heute sehr kurz. 

Den Innenhof kann man aktuell nicht besichtigen, da bereits Wintersperre ist. Das ist sehr schade, da die geänderten Wetterverhältnissen mit einem immer öfters warmen, schönen Oktober es durchaus zulassen würden.

Wo ich überall von diesem herrlichen Aussichtsstandpunkt trotz diesiger Fernsicht hingespäht habe, zeige ich die jeweils mit den beschriebenen Bildern - natürlich nur, wenn er Lust dazu habt.

(Für den Fall der Fälle: Quelle: Wikipedia)
(sämtliche Fotos: ©Sylvia S., Aus meiner Reihe "Meine Stadtspaziergänge - Urlaub in der Heimatstadt")

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