Nelson-Mandela-Platz
Der Vorplatz von Aspern Nord hat ein Facelift erhalten
- Der neue Nelson-Mandela-Platz hat mehr Grün erhalten.
- Foto: Christian Fürthner/ Stadt Wien
- hochgeladen von Michael Marbacher
Der Vorplatz zur U-Bahn- und S-Bahn-Station Aspern Nord wurde umgestaltet. Am Nelson-Mandela-Platz findet man seit Kurzem neues Grün, ein Wasserspiel und viele neue Sitzmöglichkeiten.
WIEN/DONAUSTADT. Der Nelson-Mandela-Platz ist das Tor zum künftigen Nordteil der Seestadt. Lange war der Vorplatz zur U2-Station Aspern Nord nur als graue Betonwüste bekannt. Kürzlich wurde der neu umgestaltete Platz eröffnet und vorgestellt. Am Nelson- Mandela-Platz gibt es nun 75 neue Bäume, 2.000 Quadratmeter Grünfläche, neue Wasserelemente und neue Sitzmöglichkeiten.
"Mit Aspern Nord ist einer der wichtigsten Öffi-Knotenpunkte im Norden Wiens entstanden. Wir zeigen, wie moderne Stadtentwicklung mit attraktivem Öffi-Ausbau Hand in Hand geht. Neben U-Bahn, S-Bahn und Autobussen haben wir mit der neuen Straßenbahnlinie 27 erst kürzlich eine leistungsstarke Verbindung zwischen der Donaustadt und Floridsdorf auf Schiene gebracht", so Mobilitäts- und Planungsstadträtin Ulli Sima. Der neue Nelson-Mandela-Platz sei der nächste Schritt, den Mobilitätsknoten auszubauen.
Vorplatz mit Schwammstadtprinzip
Die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes ist Teil einer Bahnhofsvorplatzinitiative. Seit einigen Jahren begrünt und entsiegelt die Stadt gemeinsam mit den ÖBB verschiedene Plätze, wie etwa erst kürzlich den Maria-Restituta-Platz in der Brigittenau.
- Aspern Nord ist ein Verkehrsknotenpunkt für die U-Bahn, S-Bahn, Busse und Straßenbahnen.
- Foto: Christian Fürthner/ Stadt Wien
- hochgeladen von Michael Marbacher
Neben dem neuen Grün bei Aspern Nord wurden weitere Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel vorgenommen. Die Aufenthaltsflächen wurden mit einer hellen Pflasterung ausgestattet, wodurch sich der Platz nicht so stark aufheizt. Eine Brunnenanlage im Zentrum des Platzes sorgt für zusätzliche Kühlung. Bei der Umgestaltung sei auf der Barrierefreiheit ein besonderes Augenmerk gelegen.
Durch die ungebundene Bauweise der Pflasterung kann der Boden anfallendes Regenwasser in unterirdische Schwammkörper leiten, wo es anschließend versickern und die umliegenden Pflanzen versorgen kann. Dieses sogenannte "Schwammstadt-Prinzip" kommt auch in der Seestadt zum Einsatz.
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