Gemeindebau Ziegelhofstraße
Versperrter Fußballkäfig statt Platz zum Toben

Der Boden im Fußballkäfig ist mit Ästen bedeckt und überall liegen Steine und Dreck. Das ist kein Platz zum Spielen.
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  • Der Boden im Fußballkäfig ist mit Ästen bedeckt und überall liegen Steine und Dreck. Das ist kein Platz zum Spielen.
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Im Gemeindebau in der Ziegelhofstraße 32–34 haben Kinder keine Möglichkeit zum Kicken und Spielen.

DONAUSTADT. Der Anblick des Fußballkäfigs in der Ziegelhofstraße 32–34 ist mehr als traurig: Im Inneren wuchern Büsche und Pflanzen, überall am Boden liegen abgebrochene Äste, Steine und Müll. Selbst wenn ein Kind hier spielen möchte, kann es das nicht, denn der Fußballkäfig ist seit geraumer Zeit versperrt.  

Den Grund dafür schildert Markus Leitgeb von Wiener Wohnen, die für die Anlage verantwortlich sind: "Der Zaun des Fußballkäfigs wurde bereits letztes Jahr nach einer TÜV-Überprüfung erneuert. Seither dürfte es leider Unbekannte geben, die den Zugang immer wieder versperrt haben." 

Kein Platz zum Spielen

Dass der Zaun erneuert wurde, kann auch Bewohnerin Käthe Hochwarter bezeugen, die bereits mehrmals bei Wiener Wohnen oder dem Bürgerdienst urgiert hat, um den Fußballkäfig für Kinder wieder bespielbar zu machen. Bisher ohne Erfolg: "Ich habe lediglich die Auskunft erhalten, dass der neue Zaun allein schon sehr viel gekostet habe. Für einen neuen Bodenbelag war anscheinend kein Geld mehr da." 

Hochwarter, die seit 40 Jahren in dem Gemeindebau lebt, findet es schade, dass den Kindern damit eine Spielmöglichkeit genommen wird: "In der Umgebung gibt es keine andere Gelegenheit, Fußball zu spielen. Nur eine kleine Rutsche, aber die ist eher was für Kleinkinder." Umso erfreuter war die Bewohnerin, als sie Arbeiten am Fußballkäfig beobachten konnte: "Ich dachte, jetzt passiert endlich was und sie tauschen vor allem den Boden aus. Der Sand und die Steine sind ja nichts für Kinder." Doch statt eines neuen Belags wurde nach der Erneuerung des Zauns nicht mehr weitergearbeitet. Mit dem oben genannten Ergebnis.

Wiener Wohnen reagiert

Auf Anfrage beim Bezirk zeigt sich auch Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy von den Zuständen entsetzt und urgiert selbst bei Wiener Wohnen. Diese reagieren auch prompt: "Wir werden ein neues Sperrsystem installieren, damit der Zugang in Zukunft immer gegeben ist. Außerdem haben wir im Zuge einer Überprüfung bereits Arbeiten am Spielkäfig in Auftrag gegeben und werden daher die Betonplatten sowie den gestampften Spielboden instand setzen." Je nach Wetter sollen die Arbeiten in den kommenden ein bis zwei Wochen beginnen. Damit sollte gesichert sein, dass die Kinder im Gemeindebau wieder gefahrlos im Fußballkäfig spielen können.

Der Boden im Fußballkäfig ist mit Ästen bedeckt und überall liegen Steine und Dreck. Das ist kein Platz zum Spielen.
Statt Fußballtore findet man im Inneren Büsche.

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