IM REICH DER BIENENFRESSER......

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......diese wunderbaren Zugvögel sin in mehreren Kolonien von April bis September im Burgenland zu bewundern.  (im Winter sind sie in Afrika.)
Ob in Siegendorf (wo wir waren), am Ruster Berg oder zwischen Weiden und Gols, überall dort, wo es ausreichendes Insektenangebot und Lösswände vorhanden sind, finden sie sich ein.
Die Vögel graben paarweise mit ihren Schnäbeln bis zu zwei Meter lange Röhren in die sandigen lösshaltigen Wände. Die Röhren sind so angelegt, dass die Vögel immer ins Freie blicken und Gefahren erkennen können.
Ein Bienenfresser verzehrt durchschnittlich 250 Insekten - wie Bienen - Wespen - Hummel und Hornissen pro Tag. 
Um das Jungvolk gegen das Gift der Insekten zu immunisieren, werden ihm lebende Bienen in die Brutkammer, am Ende der Röhre, gebracht. Die Kleinen werden gestochen und bleiben ein Leben lang immun.
In den rund 30 Tagen langer Nestlingszeit steigt der Bedarf an Insekten, da die Vogeleltern nicht nur sich selbst, sondern auch den Nachwuchs versorgen müssen.
Die amselgroßen, wegen ihrer Farbenpracht exotisch anmutende Vögel, sind wahre Flugakrobaten. Sie können blitzschnell zwischen raschen Flügelschlagmodus und Gleitmodus mit ausgebreiteten Flügeln, wechseln .
Ihr Federkleid schillert in gelb, blau und rotbraun.

Quelle: DER SEE
             Magazin für Burgenland

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