"In Müllendorf ist es einfach schön!"

Sein ganzer Stolz: Karl vor dem Nussbaum, den er selbst im Schweiße seines Angesichts am Tennisplatz pflanzte
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  • hochgeladen von Helmut Pfeiffer

Seit 2005 ist er Obmann beim Tennisverein in Müllendorf. Bist heute ist Karl Polstermüller ganz vorne mit dabei.

Obmann, weil es Sinn machte

Als Gründungsmitglied des Tennisvereins ist Karl Polstermüller seit 1997 dabei. Einige Zeit funktionierte er als Kassier, aber nachdem innerhalb kürzerer Zeit zwei Mitglieder verstarben, war er es, bei dem es seiner eigenen Aussage nach Sinn machte, die Funktion als Obmann zu übernehmen. Heute sagt er lapidar: "Zum Glück dauert die Saison nur ein halbes Jahr. Aber es ist ganz cool, Obmann zu sein."

Der Mann dahinter

Zu dem Mann, der sich hinter Karl Polstermüller verbirgt, passt diese Beschreibung ebenso treffend. Ganz cool kommt er daher, ganz cool ist er da, und ganz cool geht er wieder. Man glaubt es ihm sofort, dass er gemütliche Runden schätzt, dass er gute und lustige Gespräche mag, denn er strahlt diese Ruhe und Gelassenheit einfach aus.

Gerne ein Müllendorfer
"Müllendorf ist schön!", so knapp beschreibt er seine Heimatgemeinde. Die Infrastruktur wird sofort hervorgehoben. Dass man an manchen Tagen schneller in Wien Liesing ist, als Leute aus Floridsdorf, wird gleich als anschauliches Beispiel genannt. Außerdem ist Müllendorf eine sehr offene Gemeinde, in der die Integration sogenannter "Zuagrasta" bei beidseitigem Entgegenkommen immer reibungslos funktioniert.

Beschwichtigender Realist
Karl Polstermüller blieb immer bodenständig, was sich auch in seiner Annahme zeigt, dass es in vielen Gemeinden ähnlich angenehm und schön zu leben sein wird wie in Müllendorf. Es ist wohl im ganzen Burgenland oder auch in ganz Österreich, einfach schön zu leben. Er ist ein Mann der zufrieden ist, und dem man seine Zufriedenheit anmerkt.
Schnell wird bei dem Thema "Leben in Müllendorf" auch der Begriff Urlaub zu einem Gesichtspunkt des Gesprächs. Karl erzählt von einem Österreichurlaub, bei dem er im Sommer durch kühle Flüsse, schattige Wälder und wunderschöne Bergpanoramen wanderte, und sich dann die Frage stellte, "warum sollte ich in Dubai urlauben?"

Die Liebe zum Tennis
Das Wunderbare am Tennis ist für ihn, dass man während der Meisterschaft einen Gegner vor sich stehen hat, den man persönlich kennt, und man verlangt sich während des Spiels gegenseitig alles ab. Und danach trinkt man gemeinsam ein gutes Bier. Man plaudert über das Spiel und lässt das Gespräch seinen Lauf nehmen. Da wären wir wieder bei den gemütlichen Runden.

Das Wo ist egal
Mit den richtigen Leuten ist es für Karl Polstermüller egal, wo er ist. Ob er ins Dorfwirtshaus geht, und sich an die Bar setzt, oder wie früher am Tennisplatz auf einer aus zwei Bierkisten und einem Holzpfosten gebastelten Bank vor einem Lagerfeuer sitzt, es gefällt ihm. So kann es gehen, ganz cool eben.

Sein ganzer Stolz: Karl vor dem Nussbaum, den er selbst im Schweiße seines Angesichts am Tennisplatz pflanzte
Auf dem Bankerl vor dem Mammutbaum im Garten

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