Probleme beim Parken: Grüne wollen Hans Tinhof Straße zur Wohnstraße erklären

Fordern die Erklärung der Hans Tinhof Straße zur Wohnstraße: Anja Haider-Wallner und Peter Ötvös von den Eisenstädter Grünen.
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EISENSTADT (ft). "In der Wohnanlage Georgistraße 30 brodelt es", sagen die Eisenstädter Grünen. Der Grund: Viele Bewohner hätten kürzlich ein Strafmandat auf ihrem Auto gefunden. Dabei sei es seit Jahren Usus, dass man an der mit Schranken abgesperrten Hans Tinhof Straße sowohl auf den vorgesehenen Parkplätzen als auch auf der Straßenseite mit Park- und Halteverbot parken kann – eben ohne bestraft zu werden.

Unwissenheit über Strafen

Die Aufregung der Bewohner sei groß gewesen, als man eines Tages im September Strafzetteln auf den Windschutzscheiben vorfand, erzählen Anja Haider-Wallner und Peter Ötvös von den Grünen, die mit den Betroffenen gesprochen haben. "Es sind zu wenig Parkplätze vorhanden, und da es bisher nie zu Verwarnungen oder Strafanzeigen kam, wurde davon ausgegangen, das Parken sei geduldet“, erklärt Haider-Wallner. Kurios: Nach den ersten Strafen sei nach zwei Wochen wieder alles beim Alten gewesen "und man weiß nicht, wann wieder Strafmandate verteilt werden".

Der grüne Lösungsvorschlag

Die Lage sei für die Anwohner jedenfalls nicht zufriedenstellend und es brauche daher eine Lösung für das Problem. Ötvös schlägt vor: "Der betreffende Teil der Hans Tinhof Straße könnte per Verordnung zur Wohnstraße erklärt werden." Denn dann sei es nicht mehr nötig, dass zwei Fahrstreifen befahrbar sind und zusätzlich Parkplätze könnten eingezeichnet werden. Die Lebensqualität für die Familien würde steigen, auch weil durch das in einer Wohnstraße vorgeschriebene Schritttempo die Verkehrssichherheit, vor allem auch für Kinder, erhöht werden könne. "Niemand hätte einen Nachteil, weil die mit Schranken gesicherte Straße nur von AnrainerInnen genutzt wird.“

"Gespräche notwendig"

Da die Straße zum Großteil der Neuen Eisenstädter Wohnbaugenossenschaft gehöre, müsse diese im Sinne der Bevölkerung erneut mit der Stadtgemeinde sprechen, um zügig eine Lösung umzusetzen, sagt Haider-Wallner. "Mit gutem Willen ist das möglich, wir Grüne werden uns dafür auch im Gemeinderat einsetzen."

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