Biohof Klampfer in Kleinhöflein
Vorreiterbetrieb in Sachen Bio

Für diese süßen Ziegen kann man einmal im Jahr eine Patenschaft übernehmen.
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  • Für diese süßen Ziegen kann man einmal im Jahr eine Patenschaft übernehmen.
  • hochgeladen von Katharina Zach

Familie Klampfer aus dem Ortsteil Kleinhöflein führt einen durchwegs biologischen Mischbetrieb.

Der Biohof Klampfer in Kleinhöflein existiert seit 1569, das besagen die ältesten gefundenen Dokumente. Bereits 1998 stieg der Hof auf bio um. Julia Klampfer übernahm schließlich das Unternehmen von ihren Eltern und arbeitet dort nun gemeinsam mit ihrem Partner und ihrer Schwester. „Ich kann gar nicht anders wirtschaften, ich kenne nur bio!“, sagt sie.

Wie kam es dazu?

Julias Eltern begannen mit dem spannenden Umschwung zum Bio-Betrieb, als eine Tochter sie darauf aufmerksam machte - anfangs wurden sie dafür allerdings nur belächelt. Biologische Unternehmen waren zu diesem Zeitpunkt noch eine Rarität, niemand glaubte wirklich daran, dass diese Veränderung tatsächlich klappt. Die ersten Jahre erwiesen sich tatsächlich als hart, die Umstellungszeit brachte einige Schwierigkeiten mit sich. Doch heute ist man mit dem was erschaffen wurde höchst zufrieden. „Wir stehen voller Überzeugung hinter unserer Arbeit!“, schwärmt Julia. Das Bio-Leben wurde zu einer eigenen Lebensweise, auch bei Verkostungen mit inkludierten Speisen wird stets darauf geachtet, dass alles biologisch ist.

Mischbetrieb 

Julia kümmert sich seit 2017 mit ihrem Partner um den Weinbau. Beim Biohof wird allerdings nicht nur Wein hergestellt, auch Tiere wie Hühner und Ziegen fühlen sich hier wohl. Vor zirka acht Jahren wurde die Idee verwirklicht, die zahlreichen Ziegen am Hof aufzunehmen. Ziegenmilch wird immer beliebter und gesund ist sie auch. Produkte wie Ziegenkäse und Eier von den Hühnern können ebenfalls gekauft werden. Die Vielfalt an Produkten ist dank des Mischbetriebes groß, es gibt die bereits erwähnten tierischen Produkte, aber auch Wein, Liköre, Weinbrand und vieles mehr.

Ziegenpatenschaft 

Einmal im Jahr, wenn die Jungtiere geboren werden, ergibt sich für Interessierte die Möglichkeit, eine Ziegenpatenschaft zu übernehmen. Man bekommt eine Urkunde, darf sich einen Namen für das Neugeborene überlegen, weibliche Ziegen bekommen dann ein Halsband und zusätzlich gibt es einen Schmankerlkorb mit Produkten vom Hof. Ein weiteres Modell ist das sogenannte Weinabonnement. Jeden Monat bekommt man als Abonnent drei Weine mit Rezept, Kostnotizen oder einem anderen hofeigenen Produkt, wie beispielsweise Marmelade.

Rezepte 

Julia und ihre Mutter sind stets auf der Suche nach alten Rezepten. So finden sie in den alten Rezeptbüchern von Großeltern und Urgroßeltern immer wieder neue Zubereitungsmethoden. Es ist immer wieder spannend, wenn sich die Rezepte mit Wein und anderen selbst hergestellten Bio-Produkten kombinieren lassen – die Kochanleitungen zu diesen besonderen Gerichten stellt Julia dann entweder online auf die eigene Homepage des Biohofs, oder sie kommen in den Newsletter.

Ganzheitliche Wirtschaft

„Es schließt sich alles wie ein Kreislauf, so verwende ich zum Beispiel den Ziegenmist für den Weinbau!“ Die Arbeit in dem Familienunternehmen bedeutet viel investierte Zeit, Julia befindet sich nebenbei sogar noch in ihrem Studium. Trotzdem hat sie die Aufgaben übernommen und hat sich voll und ganz in die Biohof-Arbeit gestürzt. Sie genießt die Freiheiten und die Kreativität. Geöffnet ist der Laden immer Samstagvormittag von 08:00 bis 12:30 Uhr.

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