Maßgeschneiderte Ausbildung für Frauen aus Eisenstadt

Erfolgreiche Facharbeiterinnen: Anita Horvath, Magdalena Freistätter, AMS-Chefin Helene Sengstbratl und Jessica Wittek
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  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

EISENSTADT. „FiT maßgeschneidert“ nennt sich eine Initiative, bei der Frauen aus den Bezirken Eisenstadt und Mattersburg einen technischen oder handwerklichen Beruf erlernen. Ziel sind Lehrabschlussprüfung und Anstellung im Ausbildungsbetrieb. Das AMS-Programm wird von „ZIB Training“ unterstützt. 

„Würde es wieder machen“

Die Chance, einen Lehrbaschluss abseits traditioneller Berufsbereiche nachzuholen haben nun auch Magdalena, Sonja, Jessica, Sejla, Jennifer und Anita genutzt. 
Ob als Landschaftsgärtnerin, Betriebslogistikfachfrau, Sattlerin, Köchin oder im Elektronikverkauf – heute sind sie Facharbeiterinnen mit besseren Chancen am Arbeitsmarkt und höherem Einkommen. „Obwohl es eine anstrengende Zeit war, möchte ich sie nicht missen und würde es auch wieder machen. Dieses Projekt von FiT kann ich persönlich nur weiterempfehlen und hoffe, dass noch viel mehr Frauen die Möglichkeit haben eine Ausbildung zu machen“, so Magdalena Freistätter, die nun als Landschaftsgärtnerin in ihrem Ausbildungsbetrieb in Neufeld tätig ist.

Abseits Traditionen

Mit dem FiT-Programm (Frauen in Handwerk und Technik) informiert und qualifiziert das AMS Frauen, die sich für eine Ausbildung in einem nicht-traditionellen Bereich interessieren. Gefördert werden Ausbildungen in Berufen, die einen geringeren Frauenanteil als 40 Prozent aufweisen bzw. jene, bei denen eine Ausbildung von Frauen im jeweiligen Bundesland als arbeitsmarktpolitisch sinnvoll angesehen wird.

Starke FiT-Bilanz

Von den bisherigen „FiT maßgschneidert“-Teilnehmerinnen haben sieben bereits den Lehrabschluss geschafft, fünf wurden von ihren Ausbildungsbetrieben angestellt, eine Köchin hat sich selbständig gemacht und vier Lehrabschlussprüfungen erfolgen noch in diesem Jahr. Die restlichen Teilnehmerinnen – darunter eine Elektrikerin, eine Lackiertechnikerin, eine Karosseriebautechnikerin, eine Hörgeräteakustikerin, eine Labortechnikerin und eine Orgelbauerin - stehen mitten in ihrer Ausbildung.

Gefragte Absolventen

Dazu AMS-GF Helene Sengstbratl: „Mit FiT maßgeschneidert bilden wir eine breite Palette von interessanten, zukunftsträchtigen Berufen aus. Die Absolventinnen sind gefragt und werden oft von ihrem Praktikumsbetrieb angestellt. Die Ausbildung hat den Job als Facharbeiterin als konkretes Ergebnis. FiT maßgeschneidert hilft somit den Fachkräftemangel zu verringern und das Qualifikationsniveau weiter zu steigern."

Erfolgreiche Facharbeiterinnen: Anita Horvath, Magdalena Freistätter, AMS-Chefin Helene Sengstbratl und Jessica Wittek
Tina Lichtner, angehende Lackiertechnikerin

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