Josef Reisinger
Spannender Vortrag über das römische Imperium

Zahlreiche Besucher ließen sich den Vortrag von Historiker Josef Reisinger nicht entgehen.
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  • Foto: BRS/Mitterbauer
  • hochgeladen von Marlene Mitterbauer

Am 6. März lud der Historiker Josef Reisinger zu dem Vortrag „An den Außengrenzen im Römischen Imperium: Der römische Limes an der Donau und sein Hinterland“ in das geschichtliche Museum St. Valentin ein.

ST. VALENTIN. Im Sommer 2017 wurde in St. Pantaleon-Erla im Ortsteil Stein, sieben Kilometer östlich des späteren Legionslagers Lauriacum/Enns, ein Römerkastell entdeckt. Mittels Drohnenflug und geophysikalischen Messgeräten wurden vom Verein ArchaeoPublica, Untersuchungen des Geländes vorgenommen. Bei dem Limeskastell in Stein handelte es sich um ein Auxiliarlager, das im ersten Jahrhundert nach Christus errichtet wurde.

„Gegraben wird vorerst nicht“

In seinem Vortrag beleuchtete Historiker Josef Reisinger anschaulich und interessant die Gegebenheiten und erzählte über den Fortschritt der vergangenen 2,5 Jahre. „Das besondere an Stein ist, das es nicht wie bei anderen Kastellen unter einer Stadt begraben ist, sondern frei in einem Feld liegt“, so Reisinger. Neben sieben Militärdiplomen wurden auch Münzen, Fibeln, Anhänger und Schlüssel gefunden. Gegraben wird vorerst nicht, aber es wird im April weitere Prospektionen geben, wo Georadar und Geophysik eingesetzt werden. „Wir werden mit Spezialgeräten über die Felder fahren, um zu schauen, was sich in der Tiefe verbirgt. Das setze wir die nächsten Jahre so fort“, so Reisinger.

Autor:

Marlene Mitterbauer aus Enns

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