Für Wohnraum & Sicherheit
Michael Mollner ist neuer Vizebürgermeister in St. Florian

Michael Mollner ist neuer zweiter Vizebürgermeister von St. Florian.
  • Michael Mollner ist neuer zweiter Vizebürgermeister von St. Florian.
  • Foto: Foto Plohe
  • hochgeladen von Michael Losbichler

Der 26-jährige SPÖ-Gemeindepolitiker aus St. Florian folgte bei der letzten Gemeinderatssitzung als zweiter Vizebürgermeister Josef "Joschi" Auer, der acht Jahre lang im Amt tätig war.

ST. FLORIAN. "Ich bin kein Mensch, der ,sudert', sondern einer, der etwas bewegen will", sagt Mollner. Die Politik interessiert den St. Florianer schon seit seiner Kindheit – auch sein Opa war und ist immer noch in der Politik tätig. Gestartet hat der gelernte Karosseriebautechniker mit der Jugendpolitik direkt im Ort. 2013 wurde er Vorsitzender der Jungen Generation St. Florian und ist heute Vorsitzender auf Bezirksebene. "Mir hat es immer gefallen, im Ort, in dem man wohnt, etwas ins Positive verändern zu können." 2016 hat er mit der Jungen Generation St. Florian ein Projekt mit neuem Wohnraum vor allem für Junge ins Leben gerufen. "Mich reden viele an, dass auch im Ortsteil Rohrbach leistbarer Wohnraum gebraucht werde. Dafür sollten wir unbedingt Lösungen anbieten." Generell ist dem "frischgebackenen" Vizebürgermeister die Ortsentwicklung ein Anliegen: "Es geht darum, dass die hohe Lebensqualität in St. Florian erhalten bleibt oder wenn möglich noch verbessert wird." Auch dazu beitragen soll der neue Radweg von St. Florian nach Linz, für den sich auch Mollner eingesetzt hat. Dieser sichere Radweg auf der Florianerbahn-Trasse könne ebenso als touristische Attraktion aufgezogen werden: "Zum Beispiel könnte man mit restaurierten Waggons daran erinnern, dass hier früher eine Straßenbahn nach Linz geführt hat."

Vorbereitung auf Krisen ist wichtig

Ein weiterer wichtiger Aspekt, den die Politik laut Mollner abdecken soll, ist die richtige Vorbereitung auf Krisen. "Gerade die vergangenen Monaten haben uns gezeigt, dass Vorbereitung auch auf Kommunalpolitik-Ebene wichtig ist – Gemeinden sind der erste Ansprechpartner des Bürgers." Mollner versucht deshalb auch den Fokus auf die Vorbereitung auf mögliche Krisenherde zu setzen: "Wie geht man mit Waldbränden, Wassermangel und Blackouts um? Ich glaube in der Politik muss man sich mehr darauf vorbereiten, wie man den Leuten die Ängste nimmt." Beispielsweise gibt es in der Gemeinde die Möglichkeit, mehr Notstromaggregate bereitzustellen, um den möglichen Folgen eines Blackouts zu trotzen, ist eine der Ideen von Mollner. Außerdem überlegt der neue Vizebürgermeister, ob man Tanks für die Dieselversorgung bei den Feuerwehren installiert. Während der Corona-Krise hat Mollner einen eigenen Nachbarschaftsdienst zur Unterstützung von Risikogruppen ins Leben gerufen – insgesamt konnte 27 Mal in St. Florian geholfen werden. Für den Jungpolitiker geht es bei seiner neuen Herausforderung darum, den Menschen zuzuhören und sich für Veränderung einzusetzen: "Ich mache Politik weil es mir Spaß macht, in Lösungen und nicht in Problemen zu denken."

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