Franz Josef Spital
Onkologiezentrum für Favoriten

Besuch für Krebspatient Friedrich: Dr. Gerhard Postner (r.) und die Direktorinnen Susanne Drpalik, Michaela Riegler-Keil und Evelyn Kölldorfer-Leitgeb.
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Das Geriatriezentrum im SMZ Süd schließt und wird zu einem Zentrum für Krebsbehandlung umgewandelt. Was bleibt ist die Akutgeriatrie.

FAVORITEN. "Wie im Spitalskonzept für Wien vorgesehen, entsteht im Kaiser-Franz-Josef-Spital (KFJ) ein Onkologiezentrum für den Süden", so Evelyn Kölldorfer-Leitgeb, Generaldirektorin des Krankenanstaltenverbunds (KAV). Dabei fiel die Wahl auf das Geriatriezentrum, in dem die neuen Räumlichkeiten bezogen werden.

Derzeit gibt es im Spital zwei Onkologie-Stationen mit je etwas mehr als 20 Betten. Wie Herr Friedrich, liegen die meisten Patienten in Sechs-Zimmer-Betten.

"Etwas mehr Platz wäre sehr gut", meint er auf Nachfrage, beinahe schüchtern. Auch die Ärzte haben bei weitem nicht den Platz, der nötig wäre. Trotzdem wird die Arbeit hier sehr erfolgreich geleistet, so auch Herr Friedrich.

Umzug bis Ende 2019

Um den nötigen Platz zu bekommen, müssen bis Ende des Jahres vier Geriatriestationen im KFJ übersiedeln. Die rund 90 Senioren, die zurzeit hier leben, können sich aussuchen, in welches Haus sie ziehen möchten, so Pflegedirektorin Dr. Susanne Drapalik. Beim Übersiedeln helfen natürlich die Betreuer der Senioren.

Trotzdem hat Elfriede Zak ein wenig Angst vor dem Umzug. Die 67-Jährige lebte seit 2007 im Geriatriezentrum, nachdem sie gestürzt ist. "Wir haben in den jüngsten Jahren viele Übersiedlungen vorgenommen und die meisten Senioren waren danach glücklich, noch schöner als vorher zu wohnen", ist Drapalik zuversichtlich.

Neu-Start 2021

Die 16 Wachkomapatienten, die im Geriatriezentrum leben, übersiedeln gemeinsam mit ihren Betreuern und nach Rücksprache mit den Verwandten, so KAV-Direktorin Kölldorfer-Leitgeb.

Die sechs Stationen Akutgeriatrie bleiben weiter bestehen. In eines der ehemaligen Geriatriezentren zieht die Rheumatologie ein, in drei weitere die Onkologie. Hier müsse nicht all zu viel adaptiert werden, weiß Kölldorfer-Leitgeb. Die Räume sind bereits durchgehend Ein- bis Zwei-Bett-Zimmer. Auch nötige Anschlüsse, wie etwa Sauerstoff, wären zum Großteil schon vorhanden.

So kann damit gerechnet werden, dass bereits im Jänner 2021 das Krebszentrum in Betrieb gehen wird. Gemeinsam mit der Rudolfsstiftung wird dann das Kaiser-Franz-Josef-Spital die Krebsversorgung und -behandlung für den Süden Wiens übernehmen.

Besuch für Krebspatient Friedrich: Dr. Gerhard Postner (r.) und die Direktorinnen Susanne Drpalik, Michaela Riegler-Keil und Evelyn Kölldorfer-Leitgeb.
Elfriede Zak (67) muss heuer noch umziehen.

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