U1-Ausbau gefährdet Existenz der Geschäfte
- Gar nicht lustig findet Wirt Josef Kainz, dass für die U1 dort gegraben wird, wo es noch funktionierendes Geschäftsleben gibt.
- hochgeladen von Karl Pufler
Bauarbeiten starten mit der heißen Phase: Sperre der Favoritenstraße und Verlust von 50 Parkplätzen.
Mit Anfang Dezember beginnt die Teilsperre der Favoritenstraße (zu Redaktionsschluss war sie noch befahrbar): Zwischen Alpengasse und Angeligasse starten die Vorarbeiten zur U1-Verlängerung.
Stadteinwärts ist die Fahrbahn gesperrt, die Straßenbahngleise werden auf die Nebenfahrbahn gelegt.
Die 21 Geschäfte auf der betroffenen Seite und die zehn auf der gegenüberliegenden fürchten nicht nur ums Weihnachtsgeschäft. „Wir müssen uns anschauen, wie sich das auswirkt“, so Josef Kainz, Gastwirt der Lustigen Witwe. Schon ein Wiener Gasthaus in der Favoritenstraße musste bereits schließen: der Muhr. Nun fürchtet auch Kainz um seine Existenz.
„Wir fühlen uns alleingelassen“, bringt Kainz die Stimmung der Kleinbetriebe im Grätzel auf den Punkt.
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