01.02.2012, 10:43 Uhr

Steuerberger Narren mit Witz und Charme

Mit einem kräftigen „Ho Schluck“ feierte Steuerberger Gilde Premierensitzung.

Von ALEXANDER WABNIG

Lacher am laufenden Band garantiert die Faschingsgilde Steuerberg bei ihren diesjährigen Sitzungen. Vergangenes Wochenende startete die Gilde um Obfrau Rosi Zwischenberger in ihre 16. Narrensaison. Insgesamt zwölf Nummern warten auf die Besucher. Das Premierenpublikum goutierte das Programm mit Standing Ovations.

Gewohnter Schmäh
Heinz Granig, der in vier verschiedenen Rollen glänzt, sorgt schon bei der Begrüßung für etliche Lacher. Als „Rotzglockn-Andale“ unterhält danach Rainer Jürgen mit gewohntem Schmäh, bei dem auch der eine oder andere Politiker sein Fett abbekommt. In der „Saunarunde“ mit Gabi Ronacher, Hansi Schrittesser, Erich Hintergger und Sonja Krischnig werden Männlein und Weiblein auf die Schaufel genommen.
Spätestens beim „Skilehrer Trio“ Adi Trampitsch, Heinz Stranig und Jürgen Rainer, tobt der ganze Kultursaal. Lachen ist angesagt, wenn „Frau Holle“ Gabi Ronacher gemeinsam mit Michi Greier und Rosi Zwischenberger eine Pointe nach der anderen loslässt. Musik gibt’s zwischendurch von den Goggauseern.

Viermal noch „Ho Schluck“
Lieblingsziel der Steuerberger Narren bleiben wie gewohnt die Nachbarorte. Die Schmähs gehen dabei allerdings nie unter die Gürtellinie. Viermal heißt es im Steuerberger Kultursaal noch „Ho Schluck“. Karten können unter 0676/487 67 94 reserviert werden.

Die besten Sprüche“

„Seit da Låndeshauptmånn mit de elektrischen Radln fåhrt, is er so wås von glådn.“
Heinz Granig

„Mit de Männer is nix zum Ånfangen. Am Besten, man gråbt se ein, und låsst den Hintern ausastehen. Dånn kånn man’s wenigstens als Radlständer verwenden.“
Sonja Krischnig

„Wås is der Unterschied zwischen an Telefonanruf und an Kärntner Politiker? Beim Telefoniern kånn i auflegn, wenn i mi verwählt hab.“
Michi Greier

„Sind im Fleisch zu viel Hormone, dånn geht die Bäurin oben ohne.“
Christina Petritz

„Wås heißt AMS? Amol muaßt schepfn.“
Michi Greier

„Feldkirchen ist das Griechenland Kärntens. Den Hausverstånd habn se a schon an a Lebensmittelkettn verkaft.“
Derselbe

„Unser Skilehrer Adi hat lieber eine lockere Schnalle als eine feste Bindung.“
Jürgen Rainer

„I håb letztens mein Mann nåckt überråscht. Håt er mi gfrågt, wås i då anhåb. Das Kleid der Liebe, håb i gåntwortet. Meint er: des würd i amol bügeln.“
Sonja Krischnig
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