Marchfeldkanal
Entsetzen und Sorgen nach Vandalenakt im Gebetsgarten
- Mehrere Statuen wurden Opfer eines Vandalenaktes.
- Foto: FPÖ Floridsdorf
- hochgeladen von David Hofer
Ein Vandalenakt erschüttert den Gebetsgarten am Marchfeldkanal. Religiöse Symbole wurden in der Nacht stark beschädigt. Die Bezirks-FPÖ vermutet dabei eine religiös bzw. politisch motivierte Tat. Die Ermittlungen laufen derzeit.
WIEN/FLORIDSDORF. Eigentlich soll der Gebetsgarten am Marchfeldkanal für Besinnlichkeit und Ruhe stehen - eigentlich! Denn genau dort ereignete sich zuletzt ein Vandalenakt, der nicht nur das Grätzl fassungslos zurücklässt. Denn im liebevoll gepflegten Garten wurde in der Nacht auf Montag, 3. Juli, gleich mehrere religiöse Symbole arg in Mitleidenschaft gezogen.
Der Marienstatue wurde der Kopf sowie der Oberkörper abgeschlagen und dem Jesus am Kreuz das Gesicht zerstört. Die Anlage ist in Privatbesitz und ist nicht videoüberwacht. Im Schutz der Dunkelheit soll sich der oder die Täter an die Statuen herangeschlichen haben und wohl einen schon länger gehegten Plan in die Tat umgesetzt haben.
- Auch die große Marienstatue fiel dem Anschlag zum Opfer.
- Foto: FPÖ Floridsdorf
- hochgeladen von David Hofer
Die Polizei war am Morgen vor Ort, um sich ein Bild des Vandalenaktes zu machen. Eine Anzeige wegen des Verdachts der schweren Sachbeschädigung gegen unbekannten Täter wurde gelegt.
Religiös motivierte Tat?
Fassungslosigkeit herrschte am Tag danach bei Besitzern und Besuchern gleichermaßen. Über die Motive hinter der Tat wird derweil spekuliert. Auch auf politischer Ebene schlägt die Causa erste Wellen.
Für den Floridsdorfer FPÖ-Bezirksparteiobmann Wolfgang Irschik handelt es sich hierbei um eine religiös motivierte Tat, die aufs schärfste zu verurteilen sei: „Vermutlich passt es einigen Zuwanderern nicht-christlichen Glaubens nicht, dass hier regelmäßig Feldmessen stattfinden. Denn dass diese Zerstörung geplant war, ist offensichtlich, schließlich ist Maria im wahrsten Sinn des Wortes zersägt worden. Die Polizei muss nun dringend die Täter ermitteln, um diese dann zur Rechenschaft zu ziehen.“
- Szenen der Zerstörung.
- Foto: FPÖ Floridsdorf
- hochgeladen von David Hofer
Die Ermittlungen sind derweil am Laufen. Auch von einer möglichen Spendenaktion für den Wiederaufbau ist derzeit die Rede. Inzwischen gilt für viele das Credo: Im Glauben liegt die Kraft.
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