Zukunft der Prager Straße: Das sagen die bz-Leser
- Bis 30. November wird die Prager Straße baulich verengt. Statt vier Fahrspuren bleiben nur noch zwei für Autos übrig.
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Die Prager Straße wird zwischen Ernst-Vasovec-Gasse und Mayerweckstraße saniert. Es entsteht ein baulich getrennter Geh- und Radweg sowie ein Kreisverkehr. Nach dem Bericht der bz gehen die Wogen der Floridsdorfer hoch.
FLORIDSDORF. Bis 30. November wird die Prager Straße baulich verengt. Statt vier Fahrspuren bleiben nur noch zwei für Autos übrig, denn pro Fahrtrichtung wird eine Fahrbahn zu einem Rad- und Gehweg umgebaut.
Nach dem Artikel über geplante Veränderungen der Prager Straße herrscht bei den bz-Lesern Mitteilungsbedarf. Die Floridsdorfer sind geteilter Meinung, hier ein Auszug an Leserbriefen:
Jeder will einen Radweg, eine Flaniermeile oder eine Begegnungszone haben. Ungeachtet der Notwendigkeit und der Sinnhaftigkeit. Das Budget der Gemeinde Wien erlaubt es eigentlich nicht, für solche Sonderwünsche einiger Personen Ausgaben zu tätigen. Es gibt im sozialen Bereich, in der Altenfürsorge und im Bildungsbereich wichtige Aufgaben zu erfüllen, die mangels Geld auf der Strecke bleiben. Macht ja nix, Hauptsache, wir haben wieder einige Meter Radweg mehr.
Josef Stockinger, per E-Mail
Einen Rad- und Fußweg halte ich in diesem Bereich für sinnlos, da er nicht notwendig ist. Wien provoziert absichtlich durch solche Umbauten Staus, denn man will keine Autos haben.
Peter Liebe, per E-Mail
Ich bin sehr begeistert, dass es nun endlich so weit ist und diese äußerst gefährliche Situation entschärft wird. Wenn man nun auch noch bei den Haltestellen Wetterschutz-Häuschen installieren würde, könnte die Freude der anwohnenden Menschen nicht größer sein!
Dieter Wiesinger, per E-Mail
Meine Frau und ich finden es eine ausgezeichnete Idee, die Prager Straße mit einem eigenen Fußweg auszubauen, da man jetzt gefahrlos in das Einkaufszentrum gehen kann.
Karl Lehmann, per E-Mail
Ein Fuß- und Radweg ist dort sehr notwendig, aber es wäre in diesem Bereich ganz sicher eine andere Lösung möglich gewesen!
Gerda Moser, per E-Mail
Dieser Radweg ist genauso wichtig wie der Luxusradweg in der Wattgasse. Ich fahre oft die Strecke, aber die Radfahrer, die dort fahren, kann man an einer Hand abzählen, das Gleiche ist mit den Fußgängern. Das, was hier gemacht wird, ist typisch Gemeinde Wien: Unnötig Geld rauswerfen, wir haben es ja.
Rudolf Sommer, per E-Mail
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