Wien-Wahl Floridsdorf
Wie steht es um das Parken?

Wie steht es um die Parkplatzsituation in Floridsdorf? Spitzenkandidaten äußern Ihre Ideen.
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Spitzenkandidaten äußern sich zur Parksituation im Bezirk.

FLORIDSDORF. Die große bz-Leserumfrage hat gezeigt: Die Floridsdorfer wollen mehr Parkplätze im Bezirk. Wir haben bei den Spitzenkandidaten nachgefragt, wie sie das Problem anpacken wollen.

Georg Papai (SPÖ):

„Bürgermeister Michael Ludwig hat die Verkehrsstadträtin gebeten, ein Konzept für ein wienweites Parkraummanagement zu erarbeiten, und ich warte auf erste Vorschläge. Welche Lösung auch immer umgesetzt wird – für Floridsdorf kann es nur ein Ziel geben: den Pendlerverkehr zu minimieren und den Parkraum für die hier ansässige Wohnbevölkerung zurückzugewinnen.“

Wolfgang Irschik (FPÖ):

„Die FPÖ lehnt das Bekämpfen des motorisierten Individualverkehrs ebenso kategorisch ab wie das derzeitige System der Wiener Parkraumbewirtschaftung und fordert ein kostenfreies ,Pickerl‘ für Wiener Zulassungsbesitzer. Des Weiteren sollen für Pendler die Park-and-Ride-Anlagen für maximal einen Euro am Tag angeboten werden, im Falle des Erwerbes einer Jahreskarte der Wiener Linien kostenfrei.“

Heinz Berger (Grüne):

„Im Umfeld der S-Bahn- und U-Bahn-Stationen verkommt Floridsdorf zum Parkplatz für PendlerInnen. Hier hätte man das Parkpickerl längst einführen können. Daher befürworten wir die Verhandlungen der Verkehrsstadträtin Hebein mit den VertreterInnen der Wirtschaft und der Bezirke zur Einführung kleinräumiger, preislich abgestufter Parkraumbewirtschaftung für ganz Wien.“

Christian Klar (ÖVP):

„Eine Parkraumbewirtschaftung für ganz Wien scheint unvermeidlich, da braucht es eine gute auf Floridsdorf zugeschnittene Umsetzung. Es braucht eine Parkzone im Zentrum und überall wo PendlerInnen vom Auto auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Eine Idee ist ein Park-and-Ride in Strebersdorf. Der 21. Bezirk darf nicht zum Parkplatz für Dauerparker werden. Hier braucht es eine Lösung.“

Hans-Jörg Schimanek (Wiff):

„Ganz Wien soll Kurzparkzone werden. Einführung eines einheitlichen, wienweit gültigen, Parkpickerls – kein Tohuwabohu mit Zonenlösungen. Gratisparken im Heimatbezirk schont die Umwelt, etwa durch weniger Einkaufsfahrten in andere Bezirke, das hilft der Bezirkswirtschaft. Es sollte auch das Wien-Parkpickerl für Pendler geben, sie tragen mit ihrer Arbeitsleistung zur Wirtschaft in Wien bei. “

Judith Lederer (Neos):

„Wir treten für ein wienweites Parkpickerl ein. Wir fordern ein verständliches und einheitliches System mit billigeren Parkzonen. Der Einpendlerverkehr hat stark zugenommen, da die öffentlichen Verkehrsmittel wenig Anreiz bieten, es auch keine Park-and-Ride-Anlagen an den Stadtgrenzen gibt. Dadurch kommt es zu Verparkungen in Straßen wie An der oberen Alten Donau oder der Prager Straße.“

Christoph Baumgärtel (Links):

"LINKS lehnt ein Parkpickerl in Floridsdorf ab. Diese Maßnahme ist eine reine Abzocke an den Bürgern die ohnehin bereits finanziell schwer belastet sind. 120 Euro dafür, dass man sein Auto abstellen darf ist eine Pflanzerei und soll offenbar vom Versagen der Stadt in der Verkehrspolitik ablenken."

Marek Skalicka (Volt): 

"Wir von Volt versuchen generell Fahrrad und öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen und unterstützen Maßnahmen zur Verringerung des motorisierten Individualverkehrs. Als Lenkungsmaßnahme fordern wir eine City-Maut, mit einigen gut begründeten Ausnahmen. Dadurch soll es im Bezirk langfristig weniger Autos, vor allem auch von Pendlern, geben und eine zusätzliche Parkraumbewirtschaftung im 21. Bezirk wird dadurch nicht nötig. Kurzfristig soll die Situation in einer Übergangsphase durch das Parkpickerl gelöst werden.

Günther Koller (Mein Wien): 

Eine verbindliche Volksabstimmung soll zu dieser Frage erfolgen. Der Verkehrsausschuss erarbeitet hierfür Konzepte. Die Information an die Bevölkerung muss transparent mit allen angeführten Vor- und Nachteilen erfolgen.

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