100 Jahre Republik
Schicksalstage im Bezirk Gänserndorf: die große Flut und der Fall des Eisernen Vorhangs

2006: das Jahr als Dürnkrut unter Wasser stand.
  • 2006: das Jahr als Dürnkrut unter Wasser stand.
  • Foto: Dragan Tatic
  • hochgeladen von Ulrike Potmesil

Die Zeit ist nicht stehen geblieben seit die Monarchie unterging. Und ihr Schicksal wurde im Bezirk besiegelt. Am 11. November 1918, als Kaiser Karl auf Schloss Eckartsau die Verzichtserklärung an den Amtsgeschäften unterschrieben hatte.
Ein Ereignis mit weitreichenden politischen Folgen war der Fall des Eisernen Vorhangs im Jahr 1989, als die Stacheldrahtzäune an den Grenzen - auch jenseits der March - durchgeschnitten wurden.
Dramatische Szenen an der March ereigneten sich in den ersten Apriltagen 2006. Seit Tagen war der March-Pegel kontinuierlich gestiegen, am 3. April die Katastrophe. Der Schutzdamm bei Jedenspeigen brach, die Wassermassen breiteten sich über Dürnkrut aus, Hunderte Häuser bis Stilllfried standen unter Wasser. Bundesheer und Hunderte Einsatzkräfte rückten aus.
Im Dezember 1984 machte der Bezirk wochenlang Schlagzeile. Genauer gesagt, die Donauau bei Stopfenreuth. Es war das Jahr der Aubesetzung, die Geburtsstunde der Grünen. Die Aktivisten verhinderten den Bau eines Kraftwerks und das Endresultat des Aktes des zivilen Ungehorsams ist der Nationalpark Donauauen, der 1996 gegründet wurde.

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