08.10.2014, 00:00 Uhr

Was die Bahn 2015 den Pendlern bringt

BEZIRK (up). An der Nordbahn kommt es ab Dezember 2014 zu einer Fahrplanänderung, denn der neue Railjet von Graz über Wien bis Praha wird eingeführt. Der internationale Zug überholt die S1 zwischen Floridsdorf und Gänserndorf, dadurch wird die Fahrzeit der Schnellbahn verlängert. ÖBB-Sprecher Christopher Seif beruhigt: "Pendler sind dadurch kaum betroffen: Im Morgenverkehr nach Wien fahren wir praktisch unverändert, bei der Heimreise Richtung Gänserndorf findet die Überholung erst in Strasshof statt. Dadurch sind ausschließlich Kunden aus der nachfolgenden Station Silberwald betroffen." Fahrgäste nach Gänserndorf direkt würden in der Regel ohnehin den R-Zug, der unverändert verkehrt, nehmen.
Die Verzögerung ist aber nur vorübergehend geplant, denn ab Dezember 2015 bekommt die gesamte Ostregion laut Seif einen neuen Fahrplan.
Nicht nur die Grünen fordern den Ausbau der Öffis, auch die FPÖ springt jetzt auf den Zug auf. "Ein Halbstundentakt - nicht nur in den Pendlerspitzenzeiten - von Gänserndorf bis Bernhardsthal ist dringend notwendig", ist der Gänserndorfer Stadtrat Franz Weindl überzeugt.
Bei den ÖBB weist man darauf hin, dass Ausweitungen am späten Vormittag und am späten Abend aus öffentlichen Mitteln mitfinanziert werden müssten, da diese durch den Ticketverkauf alleine nicht finanziert werden könne. Für eine raschere Verbindung zwischen Wien und dem Norden des Bezirks besteht allerdings Hoffung: In Österreich beträgt die Streckenhöchstgeschwindigkeit bis zu 140km/h. Seif: "Eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit ist in Planung."
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