Frauen aus Bezirk Gmünd bei 1. Diözesanem Frauentag

1. Diözesaner Frauentag mit Frauen aus dem Bezirk Gmünd und Frauenbewegung-Vorsitzender Anna Rosenberger.
  • 1. Diözesaner Frauentag mit Frauen aus dem Bezirk Gmünd und Frauenbewegung-Vorsitzender Anna Rosenberger.
  • Foto: Wolfgang Zarl
  • hochgeladen von Eva Jungmann

BEZIRK. Beim diözesanen Frauentag der Katholischen Frauenbewegung holten sich Frauen aus dem Bezirk Gmünd neuen Schwung für ihr Wirken und Leben im Alltag und in der Pfarre. Der Tag stand unter dem Motto „Ein Tag für mich“. Dabei wurde auch der neue Schwerpunkt „Frauen.Leben.Stärken.“ der nächsten beiden Jahre der größten Frauenorganisation des Landes näher gebracht.
Das neue Angebot für alle Frauen war ein Tag voll Leichtigkeit, Begegnungen, Stärkung, Information und Spiritualität. Impulse gab es rund um die Themenbereiche Resilienz, psychische Widerstandskraft in herausfordernden Zeiten und Humor als Kraftquelle für das Frauenleben.

Praktische Tipps

Referentin war die renommierte Unternehmensberaterin Gabriele Haas, die das starke Netz der Katholischen Frauenbewegung betonte und über Resilienz sprach. Die psychische Widerstandsfähigkeit ist die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und sie durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen als Anlass für Entwicklungen zu nutzen. Sie gab viele praktische Tipps. Generell empfiehlt sie, eine Beziehungskultur zu beginnen, die von Lob, Anerkennung und Wertschätzung bestimmt ist. Das starke Netzwerk der Katholischen Frauenbewegung könne für Frauen sehr wichtig sein, da es hier viele Ressourcen gebe. Umgekehrt empfiehlt Haas der kfb auch zu schauen, wer wann und wo der Unterstützung bedürfe.

Lebensrucksack entlasten

Haas plädierte auch dafür, sich den Lebensfragen zu stellen, damit könne „der Lebensrucksack“ entlastet werden, der vielfach bedrücken könne. Solche Lebensrucksäcke würde auch den Kindern mitgegeben werden, die damit ebenfalls eine Last tragen. Wer sich aber den Lebensfragen stelle, könne in Ruhe sterben und vererbe nicht das Negative an die Nachkommen.

Zeit zum Leben eben!

Was empfiehlt sie weiters? Füße und Seele baumeln zu lassen. Zeit zu träumen, Pläne zu schmieden und Zeit diese zu realisieren. Zeit, alte Wunden zu heilen und neue Freuden zu entdecken. Stunden, die wie im Flug vergehen und Augenblicke, die bleiben. Zeit zum Leben eben! Und was macht Frauen aus? Von Herzen lachen.

Inhaltliches zum Schwerpunkt „Frauen.Leben.Stärken.“

Kfb-Vorsitzende Anna Rosenberger: „Von Beginn an ist es die Aufgabe der Katholischen Frauenbewegung, Frauen in ihren vielfältigen Lebenssituationen zu stärken und zu unterstützen. Indem wir Räume öffnen, in denen sich Frauen begegnen können, sich vernetzen und einander ermutigen. Indem wir Zugänge zu einer christlichen Spiritualität erschließen, die sich am Evangelium orientiert und ein gutes Leben für alle will. Indem wir Frauen ermächtigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, hier und in den Ländern des Südens. Indem wir öffentlich für unsere Werte eintreten. Indem wir die Kraft des Miteinanders zur Gestaltung von Kirche und Gesellschaft nutzen.“

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