A Gedicht hoid/58
"Schwaummazeit"

Eindli, i kaus öwei ned dawortn, owa jetzt is boid soweit -
i gfrei mi schau, wei jetzt is wirkli boid "Schwaummazeit",

do wia i öwei gaunz kribbli, a Stofftoschn und s'Toschmessa gricht -
und ma nimmt sogor in Kauf, de Spinnaheit im Gsicht,

des gschiacht daun oft, wau ma in a Dickicht einikreit -
wei durt san daun d'Schwaumma oft a nimma weit,

zeitli in da Fria geh i meistns, do is am scheinstn im Woid -
nu ned so hoaß, na, oft sogor nu a bissl koid,

daun geht ma seini Platzl o und findt ma glei wos des is guad -
wei meistns wochsn daun nu mehr und es geht öwei so fuad,

i los öwei a poar Schwaumma zaumkeimma, bevor is daun putzn dua -
des Putzad vasteck i guad, daun hod ma va de aundan Leit a Rua,

am bestn is, waun de Schwaumma ned z'groß und ned wurmi san -
vü findt ma oft, wia ma so schei in Mundort sogt, am Sam,

dahoam werns daun putzt und hergricht zan essn, eigfrern kaumas a -
trickan kaumas a fia a Suppn, owa des is jo a ned so schwa!

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