Volksabstimmung für 6. Juli fixiert
Hackerbergs Bürger entscheiden über Straßennamen
- Die Volksabstimmung am 6. Juli soll endgültig die Frage klären, ob in Hackerberg Straßennamen und eine neue Postleitzahl eingeführt werden.
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Durch eine Volksabstimmung am 6. Juli soll endgültig die Frage beantwortet werden, ob in der Gemeinde Straßenbezeichnungen und eine neue Postleitzahl eingeführt werden.
HACKERBERG. Die seit über einem Jahr heftig umstrittene Frage der Einführung von Straßenbezeichnungen soll in Form einer Volksabstimmung ein für allemal geklärt werden. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung als Tag für die Abstimmung einstimmig den 6. Juli festgesetzt.
Postleitzahl derzeit "steirisch"
Die Meinung der Wahlberechtigten wird dabei nicht nur über die Einführung von Straßenbezeichnungen eingeholt, sondern auch über die Zuteilung einer "burgenländischen" Postleitzahl. Derzeit hat Hackerberg die "steirische" Leitzahl 8292, im Falle einer Zustimmung würde die Zahl 7575 zugeteilt.
- Hackerberg ist eine Streusiedlung an den Hängen des Lafnitztals.
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"Stimmt die Mehrheit der stimmberechtigten Gemeindebürger der Einführung zu, werden in einer Arbeitsgruppe die Straßennamen fixiert und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt", skizziert Bürgermeisterin Karin Kirisits in der Gemeindezeitung das weitere Vorgehen. Sollte die Volksabstimmung negativ ausgehen, werde das Projekt endgültig beendet.
Verhärtete Fronten
Innerhalb des Gemeinderats herrscht in der Sache weitestgehend Konsens. Um eine Gruppe ehemaliger SPÖ- und ÖVP-Gemeinderäte hat sich allerdings eine Gegnerschaft geschart, die die Adressumstellung ablehnt. Sie hat auch die notwendige Zahl von Unterstützungserklärungen zur Abhaltung der Volksabstimmung gesammelt. Der Beschluss des Gemeinderats vom September 2024, eine Volksbefragung durchzuführen, wurde damit überflügelt.
- Der Bestand an neu zu adressierenden Häusern beträgt 190.
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Zur Sache:
- Hackerberg hat rund 190 Häuser, deren Nummern bisher chronologisch nach dem Datum ihrer Errichtung vergeben wurden und entsprechend im Ortsgebiet frei verteilt sind.
- Das bei der Bürgerversammlung im Vorjahr vorgestellte Namenskonzept sieht rund 15 Straßenbezeichnungen vor.
- Eine Volksbefragung zum gleichen Thema fand bereits 2012 statt. Damals sprachen sich 70,9 Prozent gegen Straßennamen, 79,5 Prozent gegen neue Hausnummern und 82,9 Prozent gegen eine neue Postleitzahl aus.
Die Vorgeschichte:
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