Von der breiten Elementarbildung bis zur Spitze
Musikschule Hall hat neuen Direktor

Neue Leitung im alten Gebäude: seit September ist Günther Klausner Direktor der Städtischen Musikschule in Hall.
  • Neue Leitung im alten Gebäude: seit September ist Günther Klausner Direktor der Städtischen Musikschule in Hall.
  • Foto: Rüggeberg
  • hochgeladen von Charlotte Rüggeberg

HALL. Seit Schulbeginn wird in der Städtischen Musikschule in Hall wieder geflötet, gegeigt und getrommelt. Heuer ist eine Musikwerkstatt hinzugekommen, mit der der neue Rektor Günther Klausner die musikalische Früherziehung für ältere Kinder fortführen will. Sie soll das erste Projekt von vielen sein. 
Nach 32 Jahren in der Direktion trat der bisherige Leiter, Hannes Buchegger, zum Ende des letzten Schuljahres in den Ruhestand. Zum Nachfolger wählte die Stadtführung den aus Volders stammenden Musikpädagogen und Kulturmanager Klausner. Er hat bisher die Landesmusikschule in Kufstein geleitet.
In Hall habe ihn zum Einen das hohe Niveau der Schule motiviert, erzählt Klausner, "zum Anderen auch die Möglichkeit, mit einem hellwachen und hochinteressierten Kollegium zu arbeiten." Seine Aufgabe für das erste Jahr sieht er darin, die Schule kennenzulernen und zu sehen, wo Möglichkeiten sind, sie weiterzuentwickeln – unterstützt durch Vorschläge der MusiklehrerInnen. 

Musikalische Bildung, Kulturvermittlung und Professionalität 

Einige Pläne stehen bereits: In den nächsten Monaten sollen zusätzliche Musikensembles entstehen, in Zusammenarbeit mit Blaskapellen und Chören in der Region. Langfristig möchte Klausner den musiktheoretischen Unterricht ausbauen – jedoch nicht in Form von Frontalunterricht. Stattdessen hat er vor Augen, dass die Schülerinnen und Schüler selbst die Regeln und die Geschichte der Musik erforschen und durch eigene praktische Erfahrungen lernen. "Ganz im Sinne der Reformpädagogik, nach Maria Montessoris Motto: 'Hilf mir, es selbst zu tun'", beschreibt Klausner sein Konzept.
Ein Schritt auf den Weg dahin ist die neue Musikwerkstatt, in der sich etwa 20 Kinder ab sechs Jahren an Grundsätzen der Musik und verschiedenen Instrumenten versuchen können. Sie sei schon sehr gut angenommen worden. 
Weitere längerfristige Ziele sind die Zusammenarbeit mit Kindergärten und Volksschulen sowie mit kulturellen Institutionen. Ihnen soll die Musikschule ein professioneller Partner sein. Klausner selbst hat sein Hobby nach einer kaufmännischen Ausbildung zum Beruf gemacht. "Mir ist es sehr zu eigen, etwas weiterzugeben, durch musikalische Bildung etwas zu bewirken in der Gesellschaft", erklärt er seine Begeisterung für die Musikpädagogik. Er versteht es als Aufgabe der Musikschule, allgemein bildend tätig zu sein und Kultur weiterzugeben: "von der breiten Elementarbildung bis zur Spitze, zur Vorbereitung auf ein Hochschulstudium".

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