Hernals
Die Pläne für die Zukunft des Postsportplatzes werden konkreter

Die Ausschreibung für die neue Pacht des Postsportplatzes hat kürzlich begonnen.  | Foto: Divinecommunications
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Für die Zukunft des Postsportplatzes in Hernals werden die Pläne konkreter. Die Österreichische Post möchte den Sport am Areal erhalten, gleichzeitig aber auch Raum für ein neues Quartier mit Wohnungen, Grünflächen und einer Mehrzweckhalle schaffen.

WIEN/HERNALS. Aktuell läuft der Leitbildprozess für die Weiterentwicklung des Postsportplatzes. Nach einer ersten Prüfung liegt nun eine Machbarkeit vor – damit werden nun die konkreten Rahmenbedingungen für die weitere Planung des Postsportareals festgelegt.

Eines soll laut der Österreichischen Post jedoch jetzt schon feststehen: Der Sport soll auch künftig das Herzstück des Areals bilden und die Sportanlagen im bisherigen Umfang erhalten bleiben. Gleichzeitig möchte die Post jedoch die Quartiersentwicklung nutzen, um bestehende Sportanlagen zu modernisieren und eine neue Mehrzweckhalle zu errichten. Das soll zur Grünraumversorgung beitragen und neben Wohnraum auf bereits versiegelten Flächen entstehen.

Bestehende Anlagen sollen unberührt bleiben

Laut der Post soll der gemeinnützige Breitensport am Areal dauerhaft erhalten bleiben. Die bereits bestehenden Sportanlagen sollen von einer künftigen Bebauung unberührt bleiben. Die geplante Entwicklung würde sich demnach hauptsächlich auf bereits versiegelte oder bebaute Flächen am Rand des Areals beziehen – etwa auf Parkplätze oder baufällige Bestandsgebäude.

Der Post SV möchte sich weiterhin für den Erhalt des Pachtvertrages einsetzen.  | Foto: Elmaximusmanfredo_Photography
  • Der Post SV möchte sich weiterhin für den Erhalt des Pachtvertrages einsetzen.
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Ein zentrales Ziel der Quartiersentwicklung soll des Weiteren die Öffnung des heute weitgehend abgeschlossenen Areals sein. Derzeit würden große Teile des Geländes nur von Vereinsmitgliedern oder Nutzerinnen und Nutzern der Sportanlagen betreten werden. Für viele Menschen stelle das Areal im Alltag derzeit daher eine Barriere dar.

Künftig soll das Postsportquartier zu einem offenen Raum für alle Menschen im Bezirk werden – das soll etwa mit öffentlichen Wegen geschehen, die direkte Verbindungen innerhalb des Grätzls schaffen sollen. Hinzu sollen neue Grünflächen, Sitzgelegenheiten und Aufenthaltsbereiche kommen.

Informationsveranstaltung im Oktober

Wer sich persönlich vom Stand der derzeitigen Planung und den Entwicklungsideen für das Areal überzeugen möchte, hat am Dienstag, 6. Oktober, die Möglichkeit dazu. Im Zuge einer Informationsveranstaltung in der Postakademie möchte man gemeinsam mit der Stadt Wien die Bürgerbeteiligung zur Weiterentwicklung starten. Dabei werden der Stand der derzeitigen Planung und die Entwicklungsideen für das Areal vorgestellt.

„Dass die Sportanlagen am Postsportplatz erhalten und saniert werden, ist eine gute Nachricht. Das Zittern um den POST SV hält aber weiter an. Wie es weitergeht, ist nach wie vor ungewiss“, heißt es als Reaktion von der Bürgerinitiative „Rettet den Post SV“, die sich für den Erhalt des Pachtvertrags des Postsportvereins einsetzt.

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Der Post SV möchte sich weiterhin für den Erhalt des Pachtvertrages einsetzen.  | Foto: Elmaximusmanfredo_Photography
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