Rote Kapelle in Hietzing
Diskussionen über die Gefährdung der Demokratie

Ist die Demokratie in Österreich gefährdet? Dieser Frage wird bei Gesprächen nachgegangen.  | Foto: Weingartner-Foto / picturedesk.com
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  • Ist die Demokratie in Österreich gefährdet? Dieser Frage wird bei Gesprächen nachgegangen.
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In der Roten Kapelle finden ab Donnerstag 4. September Diskussionen zum Thema Demokratie statt. Zahlreiche Expertinnen und Experten sowie politische Vertreterinnen und Vertreter sind bei den Gesprächsrunden dabei. Der Eintritt ist frei.  

WIEN/HIETZING. Die liberale, rechtsstaatlich fundierte Demokratie gerät weltweit immer mehr unter Druck. Laut dem Demokratieindex 2024 des britischen „Economist“ leben derzeit nur noch 7,8 Prozent der Weltbevölkerung in einer „vollständigen“ Demokratie, heißt es in einer Mitteilung der Roten Kapelle. Der Kulturraum am Gelände der Klinik Hietzing geht deshalb in einer Gesprächsreihe der Frage nach, ob die Demokratie auch in Österreich gefährdet ist.

Drei Diskussionen drehen sich um verschiedene Bereiche. Um das Thema "Judikative und Demokratie" geht es am Donnerstag, 4. September, ab 19.30 Uhr. Denn wo autoritäre Machthaber regieren, werden Justiz und Rechtsstaat als Erstes angegriffen und geschwächt.  Es wird etwa der Frage nachgegangen, ob die österreichische Justiz hier im Anlassfall beständig genug wäre?

Journalismus und Zivilgesellschaft

Diese und weitere Fragen werden zusammen mit Maria Berger diskutiert. Sie ist Justizministerin a.D., ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof und Professorin der Universität Wien. Mit dabei ist auch Friedrich Forsthuber, Präsident des Landesgerichts für Strafsachen Wien und Obmann des Vereins Justizgeschichte und Rechtsstaat. Ulrich Wagrandl, Autor und Mitarbeiter an der WU Wien, nimmt ebenfalls am Gespräch teil. 

In der Roten Kapelle findet die Gesprächsreihe statt.  | Foto: Margot Hruby
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"Medien und Zivilgesellschaft" heißt der Titel der Gesprächsrunde am Donnerstag, 11. September, um 19.30 Uhr. Unabhängige, freie Medien und eine couragierte Zivilgesellschaft bilden die Grundlage freier, demokratischer Gesellschaften. Zu Gast bei der Podiums- und Publikumsdiskussion sind die Juristin und Menschenrechtsaktivistin Shoura Zehetner-Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich und Simon Kravagna, Journalist, Politikwissenschaftler und Leiter des "Forum Journalismus und Medien". Auch Robert Misik, Journalist, Essayist und Sachbuchautor, diskutiert mit. 

Gewaltenteilung im Fokus

Mit dem Thema „Staatsgewalt versus Demokratie?“ wird die Diskussionsreihe am Donnerstag, 18. September, um 19.30 Uhr abgeschlossen. Die Gewaltenteilung von Legislative und Exekutive steht dabei im Fokus. Teil nehmen Gerhard Schmid, dritter Präsident des Wiener Landtags und Vorsitzender der SPÖ-Bundesbildungsorganisation, sowie Ewa Ernst-Dziedic, ehemaliges Mitglied des Bundesrates und ehemalige Grünen-Abgeordnete zum Nationalrat. Stephanie Krisper, Neos-Abgeordnete zum Nationalrat und Sprecherin für Justiz und Volksanwaltschaft, ist ebenfalls beim Gespräch zu Gast.

Alle Gespräche finden in der Roten Kapelle im Gebäude E, 4. Straße, statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht notwendig. Weitere Informationen gibt es unter www.rotekapelle.at.

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