20.03.2017, 19:25 Uhr

Ab April: Flächendeckendes Ladenetz für Elektroautos

Rallye-Fahrer Manfred Stohl schwört auf die Zukunft der E-Fahrzeuge.

Der Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) verkündet einen neuen Meilenstein. Die einzelnen Ladepunkte werden zu einem Netz gebunden.

WIEN. Elf österreichische Energieunternehmen schließen sich zusammen um Elektroautos flächendeckend zu versorgen. Und zwar die Wien Energie, Kelag, EVN, Energie AG Oberösterreich, Energie Steiermark, Energie Wärme und Service, Energie Graz, Innsbrucker Kommunalbetriebe, Linz AG, Salzburg AG und Vorarlberger Kraftwerke. Zur Zeit umfasst das Netz 1.300 Ladestationen. Bis Ende 2017 sollen über 2.000 zur Verfügung stehen.

Die Ladestationen können mit einer Universal-Karte oder einer App verwendet werden. Verrechnet wird die Zeit, die das Auto am Netz angeschlossen ist. Neben der Ladekarte (RFID) wird es auch die Möglichkeit geben mit Kredit- oder Bankomatkarte zu zahlen. Über die Kosten geben die "eMobility-Provider" Auskunft.

Auch im Ausland soll mit der neue Karte gezahlt werden können. So bleibt auch niemand während des Urlaubs auf der Strecke.

Einen wesentlichen Beitrag leisteten die Modellregionen. Von 2008 bis 2016 wurde das Förderprogramm in sieben Regionen durchgeführt, um unterschiedliche Systeme der E-Mobilität zu testen.

Auch Rallye-Fahrer Manfred Stohl unterstützt das Vorhaben. "Auch was das Thema Geräusch angeht, ist das glaube ich eher ein Problem der älteren Generation. Das Fahrgefühl ist genau das gleiche." Das neue E-Rallye-Auto aus seinem Rennstall, bringt immerhin rund 500 PS auf die Strecke. "Wir wollen damit ein Zeichen setzen, dass es auch anders geht", so der Rallye-Fahrer.
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