MeinBezirk Hollabrunn ist unverzichtbar
Bürgermeister finden klare Worte für Förderung
- SPÖ-Vizebürgermeister Stefan Hinterberger fordert ein Umdenken bei der geplanten Zustellförderung.
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Die geplante Zustellförderung des Bundes sorgt für Kritik: Kostenlose Regionalmedien sollen leer ausgehen. Bürgermeister aus dem Bezirk Hollabrunn betonen ihre Bedeutung für Information durch die MeinBezirk Redaktion, Demokratie und das Gemeindeleben.
BEZIRK HOLLABRUNN. Ob die Debatte um den Erhalt des Notarztstützpunktes in Retz, die große Hilfsbereitschaft nach dem Hochwasser 2024 in Hollabrunn oder Berichte über Feste, Kulturveranstaltungen und das Vereinsleben – die regionale Berichterstattung prägt das öffentliche Leben im Bezirk Hollabrunn maßgeblich.
- Wir halten zusammen: Kurt Oblistil, Monika Kirchhauer, Alexandra Goll, Katrin Fischer und Sigrid Scheuer vom Team MeinBezirk Hollabrunn.
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Während viele Medien aus der Distanz berichten, sind die Redakteurinnen und Redakteure von MeinBezirk regelmäßig direkt vor Ort. Die kostenlose Wochenzeitung erreicht Haushalte in allen Bezirken Österreichs und informiert über das Geschehen in den Gemeinden.
Kritik an der geplanten Zustellförderung
Für Unverständnis sorgt nun der Entwurf der Bundesregierung zur neuen Zustellförderung. Demnach sollen kostenlose Regionalmedien keine Unterstützung erhalten, während Kaufzeitungen mit insgesamt 22,5 Millionen Euro gefördert werden.
- MeinBezirk erscheint wöchentlich in allen Bezirken.
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Aus Sicht vieler Kommunalpolitiker würden damit gerade jene Medien benachteiligt, die Woche für Woche kostenlos Informationen bis in die entlegensten Regionen bringen. Bürgermeister aus dem Bezirk Hollabrunn fordern deshalb ein Umdenken.
SPÖ-Vizebürgermeister Stefan Hinterberger ist für Förderung
Der Göllersdorfer SPÖ-Vizebürgermeister Stefan Hinterberger spricht sich klar für die Unterstützung kostenloser Regionalmedien aus. Für ihn seien diese ein unverzichtbarer Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens.
- SPÖ-Vizebürgermeister Stefan Hinterberger fordert ein Umdenken bei der geplanten Zustellförderung.
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„Regionalmedien wie MeinBezirk sind das informierende Element in unseren Gemeinden und Regionen. Sie bringen das lokale Geschehen – vom Vereinsleben über Ehrenamt und Kultur bis hin zu wichtigen Beschlüssen im Gemeinderat – direkt und kostenfrei zu den Menschen vor die Haustür“, betont Hinterberger.
Gerade im ländlichen Raum gewährleisteten kostenlose Regionalmedien einen gleichberechtigten Zugang zu Informationen – unabhängig von Geldbeutel oder digitaler Ausstattung. In seiner täglichen Arbeit schätze er die sachliche, verlässliche und bürgernahe Berichterstattung.
- Bürohund Idefix hat nie Stress und unterstützt uns trotzdem.
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Mit Blick auf die geplante Gesetzesänderung appelliert Hinterberger an die Bundesregierung, kostenlose Regionalmedien nicht von der Zustellförderung auszuschließen. Besonders für ältere Menschen oder Personen ohne digitale Angebote sei die gedruckte Wochenzeitung oft die wichtigste Informationsquelle. Sein Fazit: „Demokratie braucht Information an der Basis, sonst werden die ländlichen Regionen weiter ausgedünnt.“
Stefan Lang hebt Zusammenarbeit und Objektivität hervor
Auch ÖVP-Bürgermeister Stefan Lang aus Retz unterstreicht die Bedeutung regionaler Berichterstattung. Besonders schätze er die vertrauensvolle und persönliche Zusammenarbeit mit der MeinBezirk-Redaktion in Hollabrunn: "Für die Region ist der Informationsfluss aus der Region für die Region von großer Bedeutung. Dass die Zeitung kostenlos in jeden Haushalt kommt, ist ein wesentlicher Vorteil für die Bevölkerung."
- Lokale Berichterstattung informiert über Gemeindepolitik, Vereine und Kultur.
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Eine Bewertung des geplanten Gesetzes möchte Lang jedoch nicht abgeben. Er behandle alle regionalen Medien gleich und hebt hervor, dass die Berichterstattung der Bezirksblätter im Bezirk Hollabrunn objektiv und nicht parteipolitisch erfolge.
"Weg von dieser Wahsinnsidee"
Auch Alberndorfs FPÖ-Bürgermeister Manfred Baumgartner spricht sich klar für den Erhalt kostenloser Regionalmedien aus. Für ihn leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Information der Bevölkerung – insbesondere für Menschen, die sich kostenpflichtige Printmedien nicht leisten können oder bewusst darauf verzichten.
- Auch Alberndorfs FPÖ-Bürgermeister Manfred Baumgartner spricht sich klar für kostenlose Regionalmedien aus.
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„Kostenlose Regionalmedien sind schon deshalb wichtig, weil sich Teile der Bevölkerung periodische Printmedien gar nicht mehr leisten können oder wollen. Die Menschen erfahren aus der Zeitung, was in ihren Gemeinden passiert“, betont Baumgartner.
Den Gesetzesentwurf, kostenlose Regionalmedien von der Zustellförderung auszuschließen, kann er nicht nachvollziehen. „Dieser Gesetzesentwurf ist hinsichtlich seiner Sinnhaftigkeit für mich nicht nachvollziehbar. Ich denke, dass ein solches Gesetz sogar verfassungswidrig sein könnte. Mein Rat an die Gesetzgeber lautet daher: Weg von dieser Wahnsinnsidee.“
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