Frau in der Wirtschaft Hollabrunn
Unternehmerinnen starten durch

„Die Hollabrunner Unternehmerinnen nutzten gemeinsam mit ihrer FIW-Bezirksvertreterin Bettina Heinzl beim Unternehmerinnenforum von Frau in der Wirtschaft in Wr. Neustadt die Möglichkeit zum Netzwerken.“
  • „Die Hollabrunner Unternehmerinnen nutzten gemeinsam mit ihrer FIW-Bezirksvertreterin Bettina Heinzl beim Unternehmerinnenforum von Frau in der Wirtschaft in Wr. Neustadt die Möglichkeit zum Netzwerken.“
  • Foto: Andreas Kraus
  • hochgeladen von Alexandra Goll

500 Unternehmerinnen wollten von Lena Hoschek das Geheimnis ihres Erfolges erfahren – ihre Keynote war nur eines der Highlights des diesjährigen Unternehmerinnenforums von Frau in der Wirtschaft NÖ in Wr. Neustadt.

BEZIRK HOLLABRUNN. Das ließen sich natürlich auch die Hollabrunner Unternehmerinnen nicht entgehen. Für Frau in der Wirtschaft Bezirksvertreterin Bettina Heinzl ist klar: „Es ist keine Frage mehr, ob ein Mann oder eine Frau in verantwortlicher Position im Unternehmen ist. Es zählt der unternehmerische Mensch - die Wirtschaft profitiert davon.“

Unternehmerinnenforum

Das Unternehmerinnenforum ist das jährliche Highlight von Frau in der Wirtschaft Niederösterreich - heuer unter der neuen Leitung von Vera Sares. Standing Ovations gab es für ihre Vorgängerin Waltraud Rigler, die scheidende Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft NÖ, die dem Frauennetzwerk acht Jahre lang vorgestanden war. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl lobte sie als „Fels in der Brandung“ und verlieh die Große Silberne Ehrenmedaille der Wirtschaftskammer NÖ.

Wir starten durch

Gemäß dem Veranstaltungsmotto „Wir starten durch“ wurde im Sparkassensaal in Wr. Neustadt auch ein innovativer Weg der Themenfindung gewählt. Mittels App und „Mentimeter“, einem Abstimmungs-Tool, konnten die 500 anwesenden Unternehmerinnen für ihre Favoriten abstimmen. Folgende Themenbereiche wurden ausgewählt:

• Gendermedizin:
Gendermedizin bezeichnet eine medizinische Forschungsrichtung, die die biologischen Unterschiede von Mann und Frau in der Diagnostik und Behandlung besonders beachtet. Den Unternehmerinnen geht es um einen Ausbau der Präventionsvorsorge und die Einführung einer kostenneutralen Pflegeversicherung für Selbstständige.

• Wirtschaftsstandort:
Hier ist die wichtigste Forderung die Senkung der Lohnnebenkosten. Auch die Begünstigung des Büros im Wohnungsverband ist ein drängendes Thema.

• Kinderbetreuung:
Hier fordern die Unternehmerinnen eine steuerliche Entlastung der Unternehmen bei der Schaffung von Kinderbetreuungsplätzen und mehr Flexibilität bei den Kinderbetreuungseinrichtungen, wie z.B. längere Öffnungszeiten.

Gründerin des Unternehmerinnenforum

Ein „Heimspiel“ für die Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ, Sonja Zwazl, war das Unternehmerinnenforum allemal, ist sie doch die Gründerin von Frau in der Wirtschaft, die ihre österreichweite Erfolgsgeschichte vor über 40 Jahren von Niederösterreich aus begonnen hat. Zwazl: „Beim ersten Unternehmerinnenforum waren wir 12 Frauen. Wir Unternehmerinnen müssen uns auf die Füße stellen, weil wir ein großer Teil der Wirtschaft sind. Eine Frau ist genauso dazu prädestiniert, ein Unternehmen zu führen, wie ein Mann.“ Trotzdem, so die ehemalige FIW-Bundesvorsitzende, gehe es „um ein Miteinander. Wir können nur gemeinsam etwas weiterbringen.“

Ein Quäntchen mehr arbeiten

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner rief die Unternehmerinnen auf, in ihren eigenen Unternehmen – vor allem beim Recruiting - Frauen zu fördern. Sie räumte ein, „dass man als Frau für den Erfolg ein Quäntchen härter arbeiten und ein mehr an Leistung bringen muss.“
WKÖ-Vizepräsidentin und FIW-Bundesvorsitzende Martha Schultz lud zu „Women only“-Marktsondierungsreisen der Außenwirtschaft Austria ein, die speziell die Exportfreudigkeit von Unternehmerinnen fördern sollen.
Ihren Zugang zum Unternehmertum erklärte Designerin Lena Hoschek in ihrer Keynote: „Jede Unternehmerin, jeder Unternehmer sollte eine Lebensvision haben, die er oder sie verfolgt. Selbst, wenn dieser Lebenstraum nicht erfüllt werden kann, leitet er einen auf dem Weg zum Erfolg.“ Zum Abschluss gab sie noch einen Networking-Tipp: „Wenn man beim Netzwerken ein ‚Nur-Nehmer‘ ist, wird keiner für einen da sein, wenn man mal Hilfe braucht.“

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