13.10.2014, 07:37 Uhr

Eid & Zapfenstreich in Maissau

Trotz Sparmaßnahmen fand in Maissau die große Angelobungsfeier für vier Kasernen statt.

Nach der Diskussion, die öffentlichen Angelobungsfeiern in Niederösterreich mehr oder weniger wegen Kostengründen abzuschaffen, fand vergangene Woche in Maissau nun doch so eine Feierstunde statt. Die Stadtgemeinde Maissau und die Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule Langenlebarn luden zur feierlichen Angelobung der neuen Rekruten.
Der große Tag für die jungen Soldatinnen und Soldaten begann mit einer Leistungsschau des Bundesheeres und der Feuerwehr Maissau. Der Angelobung, die für die insgesamt 99 Rekruten der Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule Langenlebarn, das Jägerbataillon 12 Amstetten (109 Rekruten), die ABC-Abwehrschule Korneuburg (49 Rekruten), 47 einjährig Freiwillige und 105 Teilnehmer aus Allentsteig durchgeführt wurde, wohnten rund 800 Zuschauer bei.

Viele Ehrengäste

Unter den zahlreich erschienenen Ehrengästen waren neben dem Hausherrn Bürgermeister Josef Klepp, LR Barbara Schwarz, NR Eva-Maria Himmelbauer, die Landtagsabgeordneten Richard Hogl (ÖVP) und Walter Naderer (Team NÖ), NR a. D. Hannes Bauer, Reinhard Zimmermann, Brigadier Günter Schiefert, Militärdekan Alfred Weinlich sowie Michael Biedermann von der BH Hollabrunn. In den zahlreichen Ansprachen nahmen die Politiker natürlich Stellung zu den aktuellen Themen wie Sparmaßnahmen beim Bundesheer und zu der geplanten aber bisher nicht umgesetzten Bundesheerreform.
Bürgermeister Josef Klepp strich in seinen Worten vor allem die wichtige Bindung zwischen Heer und Bevölkerung hervor und setzte dabei die öffentlichen Angelobungsfeiern in den Vordergrund. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnten die Gäste das schmackhafte Gulasch aus der Gulaschkanone des Heeres verkosten. Den krönenden Abschluss der Feier bildete der große Zapfenstreich durch die Militärkapelle Niederösterreich.
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