Messe stellt mit Studie Weichen für Zukunft am Markt

Wollen mit Studie auch in Zukunft marktfit sein: Messe-GF Erich Hallegger (li.) und Bernhard Erler mit Präs. Maria-Luise Mathiaschitz
  • Wollen mit Studie auch in Zukunft marktfit sein: Messe-GF Erich Hallegger (li.) und Bernhard Erler mit Präs. Maria-Luise Mathiaschitz
  • Foto: Kärntner Messen
  • hochgeladen von Verena Polzer

MESSEGELÄNDE (vep). Treffsicher für die Zukunft planen – das wollen die Kärntner Messen und der Tourismusverband Klagenfurt (TVB). Mittels Studie wird nun geprüft, was es künftig braucht, um marktfit zu sein bzw. noch besser zu werden und sich als modernes Veranstaltungszentrum zu entwickeln.
Dabei wird offen in alle Richtungen gedacht und geprüft; Ausbau und Modernisierung der Messearena und -Hallen stehen zur Debatte, ebenso bei Bedarf ein Hotel oder weiteres Parkhaus. Dafür geben die Kärntner Messen nun eine Entwicklungsstudie in Auftrag, die den tatsächlichen Bedarf erheben soll.
Denn Messe-Geschäftsführer Erich Halleggers oberstes Anliegen ist: "Wir wollen nicht am Markt vorbei produzieren und für diese großen Entscheidungen in der Zukunft zunächst alle Fakten detailliert erheben lassen: Was können wir schon? Was können andere? Was brauchen wir?" Anknüpfungspunkt für den Prozess ist laut Hallegger das Leitbild der Stadt Klagenfurt, in dem klar deren Stärke im Veranstaltungs- und Tagungsbereich betont wird.
Entsprechend wird mit der Studie auch geprüft, ob die Bettenkapazität in Messenähe ausreicht oder ein zusätzliches Hotel nötig wäre. Ebenso, ob die bestehende Messe-Hochgarage und alle umliegenden Parkmöglichkeiten die Kapazitäten abdecken oder ein weiteres Parkhaus nötig ist.
Natürlich sei man sich bewusst, so Hallegger, das die Messe auch technisch aufrüsten muss. "Veranstaltungsräume sind heute hochtechnisiert, auch darauf müssen wir hinarbeiten", so Hallegger.

"Veranstaltungszentrum fehlt"

"Wir haben jetzt bereits 200 Gastveranstaltungen pro Jahr. Das ist mehr als jeden zweiten Tag. Hier müssen wir anknüpfen, zudem wollen wir natürlich weitere Menschen und Veranstaltungen nach Klagenfurt holen", sagt Hallegger weiter. TVB-Geschäftsführer Helmuth Micheler ergänzt: "In Klagenfurt fehlt ein geeignetes Veranstaltungszentrum für 400 bis 1.000 Personen. Viele Tagungen und Kongresse, wie etwa aus dem medizinischen Bereich und der öffentlichen Verwaltung, können wir derzeit gar nicht hierher holen, weil die Infrastruktur fehlt." Auch wenn das touristische Jahr 2017 mit 3,4 % mehr Ankünften ein Gutes war, müsse man auch Schritte für die Zukunft setzen.

Uni Klagenfurt mit im Boot

Und das wollen die Kärntner Messen sehr bedacht und haben deshalb, mit Unterstützung des TVB, die deutsche Louise Bielzer von der FH Heilbronn mit dieser umfassenden Entwicklungsstudie beauftragt. "Sie ist eine renommierte Expertin und wird uns in diesem Prozess begleiten", erläutert Hallegger.
In Zusammenarbeit mit dem Geografie-Institut und Dr. Peter Mandl an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wird zudem nun eine isochrone Karte für das Messegelände erstellt. "Das Projekt bindet die Studenten ein und ist bereits gestartet", so Hallegger. Mit dieser Karte werde das Einzugsgebiet der Messe auf wissenschaftlicher Basis erhoben und dargestellt – im 60-, 90- und 120-Minutentakt, auch das Projekt Koralmbahn werde hier bereits mitberücksichtigt.

Studie bis Mitte 2018

Bis Mitte 2018 soll die Studie fertig sein; sie wird dann Basis für die tatsächlichen Entscheidungen rund um Veränderungen der Kärntner Messen in den nächsten Jahren sein.

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